DeepSea Power & Light

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Der Hersteller spezieller Ozeanographieausrüstung DeepSea Power & Light hat mit der Migration von P-CAD zu Altium Designer eine bemerkenswerte Wandlung vollzogen

Altium Designer findet Einsatz bei Hersteller von Ozeanographieausrüstung

"Ich bin mit der Umstellung sehr zufrieden. Je mehr ich mich an das System gewöhne, desto besser gefällt es mir. Die technische Unterstützung war bislang außerordentlich gut und zählte zu den Highlights – sie hat zu einer Erleichterung der Übergangsphase maßgeblich beigetragen. Ich bin mit der Umstellung sehr zufrieden und würde es auch anderen empfehlen, auf Altium Designer umzusteigen."

Jan Soukup
Hardwareentwickler
DeepSea Power & Light

Was wurde gesucht?

Das auf Stromversorgung unter Wasser spezialisierte Unternehmen DeepSea Power & Light konstruiert und fertigt seit über 20 Jahren qualitativ hochwertige Ozeanographieprodukte. Während dieser Zeit hat das Unternehmen innovative Ausrüstungsgegenstände zur Stromversorgung und Beleuchtung für zahlreiche Tiefseeanwendungen entwickelt, u. a. Hilfssysteme für Forschungs- und Filmprojekte unter Einsatz von Tieftauchbooten an so berühmten Wracks wie der Titanic und der Bismarck.

Das Unternehmen hat von jeher erkannt, dass es erforderlich ist, innovativ zu bleiben, indem man sich die neueste Elektronikdesign-Technologie und -Technik zunutze macht. Und so setzte es P-CAD, das Programmpaket von Altium für Design auf Boardebene, über Jahre hinweg erfolgreich ein. Vor kurzem begann man bei DeepSea Power & Light damit, nach erschwinglichen, für Massenproduktion geeigneten FPGAs Ausschau zu halten. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Fähigkeit der Bausteine, den Designprozess zu beschleunigen und die Flexibilität des Designs zu erhöhen.

Während P-CAD dem Unternehmen hinsichtlich des Designs auf Boardebene keine Wünsche offen ließ, erkannten die Entwickler, dass es für zukünftige Entwicklungen mehr und mehr erforderlich werden würde, programmierbare Bausteine in ihre Design Flows zu integrieren. Mangels Fachkompetenz im Bereich FPGA-Design in den eigenen Reihen entschied man sich im Unternehmen dazu, nach Tools zu suchen, die das Unternehmen unterstützen könnten. Kurz gesagt benötigte das Unternehmen ein sehr leistungsfähiges, kompaktes Entwicklungssystem für Elektronikprodukte, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Es sollte dabei helfen, auf Boardebene innovativ zu bleiben und zugleich das Potenzial auszuschöpfen, das programmierbare Bausteine mit hoher Kapazität bieten.

Die Herausforderung

Es sind zwar zahlreiche FPGA-Designlösungen auf dem Markt, die meisten konzentrieren sich jedoch ausschließlich auf das Design des FPGAs, ohne sich um die Probleme zu kümmern, die bei der Integration auf der Boardebene zu lösen sind. Ebenso ignorieren die meisten PCB-Lösungen die Tatsache, dass FPGAs programmierbar sind. Die Herausforderung bei DeepSea bestand darin, ein System zu finden, mit dem das Potenzial der FPGA-Technologie sowohl auf der programmierbaren als auch auf der Boardebene voll ausgeschöpft werden könnte, ohne dabei neue und fremde Design Flows übernehmen zu müssen. Es sollte auch keine Zeit mehr damit vergeudet werden, nicht miteinander kompatible Toolsets für jeden Abschnitt des Designprozesses zu integrieren.

Die Lösung

Nach der Evaluierung mehrerer zur Auswahl stehender Designsysteme entschied sich DeepSea Power & Light für die Software Altium Designer, durch die die bestehende Boarddesign-Lösung P-CAD ersetzt und dem Unternehmen eine Plattform zur Verfügung gestellt wurde, mit der aktuelle und kommende Designanforderungen im Bereich der Programmierung bewältigt werden können. Altium Designer war die kostengünstigste Lösung von allen, die über die erforderliche Funktionalität verfügten, und am Ende die einzige, die den Designanforderungen des Unternehmens sowohl hinsichtlich PCB als auch Programmierung gerecht werden konnte.

Durch die einzigartige einheitliche Umgebung von Altium Designer wird es dem Unternehmen möglich, ein Design vom Konzept bis hin zur Fertigstellung in einer einzigen Anwendung zu bearbeiten. Gleichzeitig wird eine zusammenhängende Plattform für vereinheitlichte Hardware, für programmierbare Hardware und Software und für die Entwicklung zur Verfügung gestellt. Die Funktionen von Altium Designer für hierarchisches Design und die neuartigen Funktionen für Bibliothekenmanagement ermöglichen es dem Unternehmen, einen effektiveren Design-Flow für sein sich ständig vergrößerndes Team zu entwickeln. Gleichzeitig ermöglicht Altiums einheitliche Unterstützung von programmierbaren Bausteinen und eingebetteter Software DeepSea Power & Light die derzeitigen wie die zukünftigen Herausforderungen zu meistern.

Wichtig ist dabei, dass Altium Designer neben den erforderlichen Funktionen auch eine Vielzahl von Migrationsfunktionen für P-CAD zur Verfügung stellt, die die Übergangsphase erleichtern. Beim Wechsel von einer Designumgebung zu einer anderen gibt es immer Störfaktoren. Altium hat dabei wesentliche Entwicklungsanstrengungen auf die Erstellung von Systemen konzentriert, die diesen Prozess erleichtern. Dabei reichen die Funktionen von intelligenten Übersetzungsassistenten für Designs und Bibliotheken bis hin zum Kopieren von Tastaturkürzeln aus P-CAD.

Darüber hinaus ist es DeepSea Power & Light durch den Wechsel von P-CAD zu Altium Designer ermöglicht worden, die erfolgreiche Partnerschaft mit Altium aufrechtzuerhalten und nahtlos die Wartungsaufwände mit Altium Designer weiterzuführen, die über die Jahre hinweg mit P-CAD durchgeführt wurden.

Die Ergebnisse

Laut Berichten von DeepSea Power & Light verlief der Übergang von P-CAD zu Altium Designer vergleichsweise glatt und produktiv. Innerhalb der ersten Monate der Einführung wurden im neuen System bereits Boardlevel-Designs erfolgreich fertig gestellt. Die Entwickler des Unternehmens – darunter erfahrene P-CAD-Entwickler – bemerkten hierzu, die beiden Systeme seien sehr unterschiedliche Designsysteme, obwohl sie beide von Altium stammen. Sie gaben jedoch auch an, sie selbst schätzen, dass sie etwa fünf Wochen benötigten, um ein vergleichbares Produktivitätsniveau in Altium Designer zu erreichen. Sobald sie sich mit den Boardlayout-Funktionen von Altium Designer vertraut gemacht hatten, waren viele der Designentwickler der Ansicht, dass die Funktionen für die Boardebene im Vergleich zu P-CAD eine Funktionalitätserweiterung darstellten.

Für DeepSea Power & Light hat sich die Migration von P-CAD zu Altium Designer letztlich als eine höchst lohnenswerte Entscheidung erwiesen. Das Unternehmen glaubt, dass man sich nun in einer weitaus verbesserten Ausgangsposition befindet, um in die Zukunft zu starten und die kommenden Herausforderungen zu bewältigen.

Die von Altium bereitgestellten Unterstützungsprozesse und Tools für den Übergang, z. B. der intelligente Designimport, haben sich bei DeepSea Power & Light als stabilisierende Faktoren während der Umstellung auf Altium Designer erwiesen. Das Global-Customer-Care-Team (globales Kundenbetreuungsteam) von Altium hat mit seinen Supportdiensten die Umstellung erleichtert und zugleich die negativen Auswirkungen auf die Designproduktivität des Unternehmens gering gehalten.

Umstellungen sind bei großen Designplattformen nie einfach. Man kann sich jedoch auf die äußerst kompetenten Mitarbeiter von Altium verlassen, die den Weg hin zur Zukunft der Elektronikproduktentwicklung mit Altium Designer ebnen. So war dies auch bei DeepSea Power & Light der Fall.

Informationen über den Kunden

DeepSea Power & Light wurde 1983 mit der Zielsetzung gegründet, qualitativ hochwertige, innovative Produkte für den Ozeanographiebereich herzustellen. Begonnen wurde mit der Herstellung von Stromversorgungssystemen für die Tiefsee, mittlerweile haben sich Fachgebiete und Produktpalette des Unternehmens vergrößert und umfassen nun auch Video- und Beleuchtungssysteme für den Unterwassereinsatz.

Der Hauptsitz von DeepSea Power & Light befindet sich inmitten von 6000 m2 Hightech-Fertigungsfläche. Auf dem Werksgelände befinden sich Umweltprüfungs- und Druckprüfeinrichtungen, eine komplette Maschinenwerkstatt, computergestützte Entwurfsstationen, ein Elektroniklabor, eine Kabelwerkstatt und die Fertigungseinrichtungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite http://www.deepsea.com

Produktinformationen

Von DeepSea Power & Light hergestellte Geräte und Ausrüstungsgegenstände kamen bislang im Imax-Film „Titanica“ zum Einsatz, in der Kinoversion von „Titanic“ und im Film „Ghosts of the Abyss“, der ebenfalls im Rahmen der Titanic-Expedition entstand, bei der Bismark-Expedition, der National Geographic Society, Woods Hole Oceanographic Institution, Lockheed, Oceaneering, Scripps Institution of Oceanography und in den Tieftauchbooten Alvin, Sea Cliff, Jason, Turtle, Nautille, Mirs I & II, Kaiko und Shinkai 6500.