
Grüne Technik scheint immer mit Kompromissen zwischen langfristigen Unternehmensstrategien und umweltbewusstem Handeln verbunden zu sein. Wie wäre es, wenn man Marktzwänge überwinden und beide Aspekte optimal berücksichtigen könnte?
„Das Upgrade auf Altium Designer hat sich unglaublich positiv auf die Time-to-Market und Kostenreduzierung ausgewirkt und so auch zu unserer grünen Elektronikstrategie beigetragen. Wir können unsere Leiterplatten jetzt doppelt so schnell erstellen, dabei den Material- und Stromverbrauch reduzieren und die Zuverlässigkeit steigern. Die Zukunft gehört der grünen Elektronik, und mit Altium kommen wir schneller an unser Ziel."
- Wang Jianyuan, Deputy R&D Director, Bosch Rexroth China
Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht von abschmelzenden Polarkappen, der Zerstörung der Regenwälder oder zunehmender Umweltverschmutzung hören. Jeden Tag werden große Unternehmen mit der Frage konfrontiert, wie sie diese Probleme angehen werden. Für Firmen ist dies ein doppelschneidiges Schwert. Beantworten sie die Frage in die eine Richtung, so kann dies das Image der Organisation beschädigen, beantworten sie die Frage in die andere Richtung, so kann sich dies auf die gesamte Arbeitsweise auswirken.
Große Organisationen tun sich schon lange mit dem Thema Umwelt schwer. Viele sehen einfach nicht die Potenziale, die in dieser Thematik stecken, andere sind ganz einfach verwirrt. Und das ist durchaus verständlich. Für jede Branche und Abteilung können ganz unterschiedliche Prinzipien und Richtlinien gelten. So können Elektronikingenieure die Auswirkungen ihrer Produkte bestimmen, indem sie eins der folgenden Designprinzipien befolgen: „Green Engineering", „Sustainable Designs", „Green Design" oder „Design-for-Environment".
Diese Disziplinen sind einander durchaus ähnlich und bauen auf den gleichen Regeln auf: alle Produkte sollen kleiner und zuverlässiger werden und weniger Strom verbrauchen. Hört sich doch ganz einfach an! Die Ingenieure müssen sich jedoch auch mit dem Lebenszyklus des Produkts, der Wiederverwertbarkeit und mit der Vermeidung toxischer Chemikalien auseinandersetzen, bevor sie sich als „Green Engineers" vermarkten können.
Wird sie richtig angegangen, so kann grüne Technik sich wirklich auszahlen. Organisationen können von niedrigeren Kosten, besserer Produktleistung und einem besseren Unternehmensruf profitieren. Außerdem eröffnen sich hierdurch weitere Marktgelegenheiten sowie ganz neue Karrieremöglichkeiten für die Ingenieure.
Wie werden Sie also ein „grüner" Elektronikentwickler? Ganz einfach! Sie benötigen lediglich die richtige Einstellung, die richtigen Fähigkeiten und die geeigneten Tools.
Bosch steht auf der Fortune 100-Liste und ist einer der größten Anbieter von Technologie und Services der Welt. Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung für soziale Angelegenheiten und Umwelt durchaus bewusst. Seit mehr als dreißig Jahren entwickelt Bosch Unternehmensstrategien, die Menschen und die Umwelt schützen und die Bedeutung der Nachhaltigkeit bestärken.
Im Rahmen dieser fortlaufenden Bemühungen entschied sich Bosch dazu, die neuste Serie der Rexroth Frequenzwandler Fe mit dem Ziel zu entwickeln, sparsamer und umweltfreundlicher zu werden. Das Gerät, ein Industriewandler für Open Loop-Anwendungen, war dabei kein großes Problem. Um die Umweltziele zu erreichen, mussten die Entwickler jedoch die Bauteile, Größe und Stromverbrauch reduzieren und gleichzeitig Zuverlässigkeit und Stabilität verbessern.
Bosch setzte sehr lange die Designsoftware Protel 99 von Altium ein. Man war mit diesem Werkzeug vertraut und mit der gebotenen Funktionalität zufrieden. Diesen neuen Designzielen konnte das Produkt jedoch nicht entsprechen. Es fehlten die notwendigen, fortschrittlichen Funktionen in den Bereichen Entflechtung, Fertigung und Montage. Den Ingenieuren wurde klar, dass es Zeit für ein Upgrade ihrer Elektronikdesignlösung war.
Ein Upgrade auf Altium Designer brachte sogleich Vorteile für Bosch. Altium Designer bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und verbesserte Funktionen für das Board Design. So können die Entwickler jetzt z.B. die intelligenten Pin- und Part Swapping-Funktionen von Altium nutzen. Dies vereinfacht das Board Layout und reduziert so die Anzahl der benutzten Lagen sowie die Größe der Leiterplatte. Die Entwickler können mit einem schlankeren und grüneren Board Design arbeiten, das weniger Materialien erfordert.
„Dank der Pin- und Part Swapping-Funktionen von Altium Designer können wir unsere Entwicklungszeit halbieren. Wir schauen zu, während die Software Pins und Netze automatisch neu zuweist. Unsere Leiterplatten werden zuverlässiger und kompakter, da unser Layout vereinfacht wurde. Solche Ergebnisse zu erreichen, konnte in der Vergangenheit mehrere Tage dauern. Heute wird dies in Sekunden erledigt", freut sich Wang Jianyuan, Technical Director, Bosch Rexroth China.
Weniger Platz auf der Leiterplatte kann eigentlich einfache Routing- und Layout-Prozeduren verkomplizieren. Aus diesem Grunde müssen sich die Bosch-Ingenieure mit den Auswirkungen von Crosstalk und Reflektionen auskennen. Mit Hilfe der extrem schnellen Designfunktionen von Altium kann Bosch die Abstände und die Länge von Leiterbahnen sowie die Spurenbreite sorgfältig kontrollieren und somit Probleme mit der Signalintegrität vermeiden. Dank der Kombination von Analysetools und Mixed Circuit-Simulationen kann Bosch dafür sorgen, dass die Boards den Leistungs- und Stabilitätsanforderungen genügen.
Materialaufwand und Verschwendung zu reduzieren ist integraler Bestandteil des „Green Engineering". Mit Hilfe der integrierten Datenbankbibliotheken von Altium Designer kann Bosch seine diversen ERP-Systeme mit Altium Designer verbinden. Sind alle Datenbanken eng miteinander verknüpft, so hat Bosch einen guten Überblick über alle relevanten Informationen zu Lieferanten, Werk, Vertriebspartnern und Kunden, kann die Ressourcen überwachen und Abfälle effizienter handhaben.
„Mit Altium Designer lassen sich unsere Ressourcen effektiver kontrollieren und überwachen. Dies hat zwei Vorteile: wir können Bauteile und Verschwendung reduzieren und unsere Gesamtbetriebskosten minimieren. Außerdem hat Altium Designer den Designzyklus der Sensorsteuerung unserer Wandler von drei auf zwei Wochen reduziert. Dies entspricht einer Effizienzsteigerung von 30%. Ohne dieses Tool hätten unsere Frequenzwandler die strengen Umwelt- und Leistungsvorgaben von Bosch nie einhalten können."
Weitere Informationen zu Bosch und dem Frequenzwandler Fe erhalten sie www.bosch.com oder www.convo.com.cn.