Elektronisches Systemdesign
In den frühen Phasen der Elektronikentwicklung ist es wichtig, das Design auf konzeptioneller bzw. funktionaler Ebene zu definieren. Dieser erste Schritt bildet eine entscheidende Grundlage für den gesamten Entwicklungsprozess und bietet einen übergeordneten Überblick über die Systemarchitektur und ihre wesentlichen Elemente. Ein gut ausgearbeitetes Blockdiagramm verdeutlicht die wichtigsten Funktionseinheiten des elektronischen Systems und veranschaulicht deren Verbindungen untereinander. Es hilft dabei, das Zusammenspiel der verschiedenen Teile des Designs zu visualisieren, ohne sich in den Details der Implementierung einzelner Komponenten zu verlieren. Diese Abstraktion ermöglicht es Ihnen, sich auf das Gesamtverhalten des Systems und die Beziehungen zwischen den Modulen zu konzentrieren. So stellen Sie sicher, dass alle wesentlichen Funktionen berücksichtigt werden und die Systemarchitektur den Designanforderungen entspricht.
Mit einem Electronic System Design-Dokument (ESD-Dokument) können Sie Blockdiagramme auf Systemebene erstellen und mit Ihren Projektbeteiligten zusammenarbeiten.
Ein neues ESD-Dokument erstellen
Ein neues ESD-Dokument kann als Teil einer Lösung erstellt werden, die sich in Ihrem Renesas 365 Workspace befindet. Klicken Sie auf der Detailseite einer Lösung oben rechts auf die Schaltfläche
und wählen Sie im angezeigten Menü System Design aus , um das Fenster Create ESD zu öffnen.
Das Fenster wird zunächst in einer vereinfachten Ansicht mit den folgenden Feldern angezeigt:
-
Name – Geben Sie den gewünschten Namen für das ESD-Dokument ein.
-
Description – Geben Sie optional eine Beschreibung für das ESD-Dokument ein.
Um weitere Einstellungen aufzurufen, klicken Sie auf die Schaltfläche
. Das Feld Parent Folder wird angezeigt. Geben Sie in diesem Feld an, wo das ESD-Dokument innerhalb der Ordnerstruktur des Workspace erstellt werden soll. Standardmäßig ist dies der Ordner Projects. Klicken Sie rechts neben dem Feld auf den Link Change, um die Ordnerstruktur des Workspace aufzurufen und einen anderen Ordner zum Speichern des Dokuments auszuwählen
Nachdem Sie das neue ESD-Dokument wie gewünscht definiert haben, klicken Sie auf
. Sie kehren zur Detailseite der Lösung zurück, auf der nun eine Kachel für das neu erstellte ESD-Dokument angezeigt wird.
Um ein ESD-Dokument zu öffnen, klicken Sie auf dessen Namen in der Kachel oder auf die Schaltfläche
und wählen Sie im angezeigten Menü Open aus. Alternativ können Sie direkt auf die Kachel des gewünschten ESD-Dokuments doppelklicken.
Ein ESD-Dokument definieren
In einem ESD-Dokument werden bestimmte Funktionen, Vorgänge oder Geräte (z. B. Signalverarbeitung oder MPU) durch functional blocks dargestellt. Hinsichtlich seiner Struktur und visuellen Darstellung ist ein Funktionsblock ein Container, der eine grafische Form bzw. ein Bild (mit Beschriftung), die durch Hardware-/Softwareobjekte dargestellten Hauptkomponenten der Funktion, Ports sowie weitere Blöcke enthalten kann. Ports können verwendet werden, um die Schnittstellen eines Funktionsblocks darzustellen (z. B. die I2C-Schnittstelle einer MPU). connection lines zwischen Funktionsblöcken (direkt zwischen den Blöcken oder deren Ports platziert) stellen Verbindungen dar (z. B. den Signalfluss zwischen den Schnittstellen verschiedener Geräte).
Grundlagen zum Platzieren und Bearbeiten
In den folgenden aufklappbaren Abschnitten erfahren Sie mehr über die Arbeit im ESD-Dokumenteditor.
Die Dokumentansicht steuern
Für die Navigation im Hauptanzeigebereich stehen folgende Bedienelemente zur Verfügung:
-
Right-Click, Hold&Dragzum Verschieben der Dokumentansicht. -
Mouse Wheelzum vertikalen Scrollen. -
Shift+Mouse Wheelzum vertikalen Scrollen. -
Ctrl+Mouse Wheelzum Vergrößern/Verkleinern.
Objekte auswählen
Ein in einem ESD-Dokument platziertes Objekt muss ausgewählt werden, bevor Sie eine Aktion daran ausführen können, etwa seine Position oder Größe ändern, es über die Zwischenablage ausschneiden oder kopieren oder es entfernen.
Im einfachsten Fall wählen Sie ein einzelnes Designobjekt aus, indem Sie den Mauszeiger darüber bewegen und darauf klicken. Nach der Auswahl können bestimmte Designobjekte hinsichtlich ihrer Größe und/oder Form grafisch verändert werden. Das Objekt wird ausgewählt, und an verschiedenen Bearbeitungspunkten rund um das Objekt werden Bearbeitungsgriffe angezeigt. Um die Form und/oder Größe des Objekts zu ändern, klicken Sie auf einen Bearbeitungsgriff und ziehen Sie ihn. Die genaue Art der Änderung hängt vom bearbeiteten Objekt ab.
Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des ausgewählten Objekts oder drücken Sie Esc, um die Auswahl aufzuheben.
Beachten Sie, dass die Auswahl durch Klicken nicht additiv ist. Wenn Sie auf ein anderes Objekt klicken, wird die Auswahl des zuvor ausgewählten Objekts aufgehoben. Um mehrere Objekte auszuwählen, halten Sie die Taste Shift gedrückt und klicken Sie nacheinander auf die Objekte, die Sie auswählen oder deren Auswahl Sie aufheben möchten. Mit anderen Worten: Die Tastenkombination Shift+Click ändert den Auswahlstatus des Objekts unter dem Mauszeiger, ohne den Status anderer Objekte zu beeinflussen.
Um mehrere Objekte in einem bestimmten Bereich des Designdokuments auszuwählen, können Sie ein Auswahlrechteck verwenden. Click and Hold abseits der Objekte an einer Ecke des gedachten Rechtecks, das die auszuwählenden Objekte umschließt, und ziehen Sie dann zur gegenüberliegenden Ecke dieses Rechtecks. Alle sichtbaren Objekte, die sich innerhalb des Auswahlrechtecks befinden oder es berühren, werden ausgewählt.
Um alle Objekte im ESD-Dokument auszuwählen, können Sie auch das Tastenkürzel Ctrl+A verwenden.
Ausschneiden/Kopieren und Einfügen
Sie können Objekte innerhalb eines ESD-Dokuments oder zwischen ESD-Dokumenten ausschneiden/kopieren und einfügen. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie ausschneiden/kopieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Designbereich und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Cut (Tastenkürzel: Ctrl+X) / Copy (Tastenkürzel: Ctrl+C). Um den zuletzt ausgeschnittenen/kopierten Inhalt in das Dokument einzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Designbereich und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Paste (Tastenkürzel: Ctrl+V).
Objekte anordnen
In einem ESD-Dokument platzierte Objekte werden automatisch in Ebenen übereinandergestapelt. Jedes Objekt befindet sich je nach Erstellungsreihenfolge auf einer anderen Ebene. Dadurch können Objekte so platziert werden, dass sie sich überlappen. Die zuletzt erstellten oder hinzugefügten Objekte befinden sich immer auf der obersten Ebene.
Mit den folgenden Befehlen im Untermenü Arrange des Kontextmenüs können Sie ein Objekt innerhalb eines Stapels überlappender Objekte verschieben:
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Bring to Front (
Ctrl+Alt+]) / Send to Back (Ctrl+Alt+[) – Verschiebt ein Objekt, das Teil eines Stapels überlappender Objekte ist, vor bzw. hinter alle anderen Objekte dieses Stapels. Klicken Sie nach dem Aufrufen des Befehls auf das Objekt, das Sie verschieben möchten. Das Objekt wird an die oberste/unterste Position im Stapel vor bzw. hinter alle überlappenden Objekte verschoben, ohne seine x- oder y-Koordinaten zu ändern. -
Bring Forward (
Ctrl+]) / Send Backward (Ctrl+[) – Verschiebt ein Objekt vor bzw. hinter ein anderes Objekt in einem Stapel überlappender Objekte. Klicken Sie nach dem Aufrufen des Befehls auf das Objekt, das Sie verschieben möchten, und anschließend auf ein „Zielobjekt“, vor bzw. hinter das Sie das erste Objekt verschieben möchten. Das erste Objekt wird vor bzw. hinter dieses Zielobjekt verschoben, ohne seine x- oder y-Koordinaten zu ändern.
Objekte ausrichten
Damit Sie Objekte im Designbereich präzise platzieren und vertikal und/oder horizontal an anderen Objekten ausrichten können, werden beim Platzieren oder Ziehen eines Objekts (oder einer Objektgruppe) Hilfslinien angezeigt, sobald es an anderen Objekten im Dokument ausgerichtet ist. Außerdem werden Pfeile angezeigt, wenn die Objekte so platziert/gezogen werden, dass ihre Abstände denen benachbarter platzierter Objekte entsprechen.
Sie können Objekte auch mit einem Ausrichtungsbefehl ausrichten. Wählen Sie dazu alle Objekte aus, die Sie in die Ausrichtung einbeziehen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein ausgewähltes Objekt und wählen Sie dann den gewünschten Befehl im Menü Align.
-
Mit dem Befehl Align Left / Align Right / Align Top / Align Bottom können Sie ausgewählte Designobjekte an ihren linken/rechten/oberen/unteren Kanten ausrichten. Nach dem Aufrufen des Befehls wird die linke/rechte/obere/untere Kante des am weitesten links/rechts/oben/unten liegenden Objekts als Referenz verwendet. Alle anderen Objekte der Auswahl werden nach links/rechts/oben/unten verschoben, sodass ihre entsprechenden Kanten an dieser Referenz ausgerichtet sind.
-
Mit dem Befehl Align Horizontal Centers / Align Vertical Centers können Sie ausgewählte Objekte in einer einzelnen Spalte/Zeile anordnen und an ihren horizontalen/vertikalen Mittelpunkten ausrichten. Nach dem Aufrufen des Befehls werden die ausgewählten Objekte horizontal/vertikal verschoben, sodass sie eine einzelne Spalte/Zeile bilden und an ihren horizontalen/vertikalen Mittelpunkten ausgerichtet sind. Die vertikale Mittellinie der Spalte liegt mittig zwischen dem am weitesten links und dem am weitesten rechts liegenden Objekt der Auswahl; die horizontale Mittellinie der Zeile liegt mittig zwischen dem obersten und dem untersten Objekt der Auswahl.
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Mit dem Befehl Distribute Horizontally / Distribute Vertically können Sie die horizontalen/vertikalen Abstände zwischen ausgewählten Objekten vereinheitlichen. Nach dem Aufrufen des Befehls bleiben das am weitesten links und das am weitesten rechts bzw. das oberste und das unterste Objekt der Auswahl an ihren Positionen. Alle anderen Objekte werden mit gleichen Abständen dazwischen angeordnet. Die vertikale/horizontale Position der Objekte bleibt unverändert.
Objektgrößen angleichen
Die Größe eines platzierten Objekts lässt sich manuell anpassen, wenn das Objekt ausgewählt ist. Sie können jedoch auch die Breite und/oder Höhe eines Objekts auf andere platzierte Objekte übertragen, um deren Größen anzugleichen. Wählen Sie dazu die Objekte aus, deren Größe Sie angleichen möchten (Funktionsblöcke, Ports, Hardwarekomponenten, Softwarekomponenten, Rechtecke, Ellipsen, Texte und/oder Bilder), klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Referenzobjekt und wählen Sie im Kontextmenü Match size den gewünschten Befehl, um die Breite (Width), die Höhe (Height) oder beides (Both width and height) des Referenzobjekts auf die anderen Objekte der Auswahl zu übertragen.
Objekte gruppieren
In einem ESD-Dokument platzierte Objekte können gruppiert werden. Bei gruppierten Objekten können Sie schnell alle Gruppenmitglieder auswählen bzw. deren Auswahl aufheben. Wenn Sie ein einzelnes Gruppenmitglied verschieben, werden alle Mitglieder gemeinsam verschoben.
Um die aktuell ausgewählten Objekte zu gruppieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Designbereich und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Group. Es wird eine Gruppe mit den ausgewählten Objekten als Mitgliedern erstellt.
Um eine Gruppe aufzulösen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Objekt, das Mitglied der Gruppe ist, und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Ungroup.
Objektstil ändern
Wenn ein oder mehrere Objekte im ESD-Dokument ausgewählt sind, können Sie deren Stil (visuelle Darstellung im Designbereich) mithilfe der Bedienelemente in der oberen Symbolleiste ändern:
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Font settings – Verwenden Sie diese Steuerelemente, um die Schriftart (Schriftfamilie, Schriftgröße, Fett/Kursiv/Unterstrichen, Textfarbe und Ausrichtung) der ausgewählten Objekte mit Text zu konfigurieren – Funktionsblöcke, Ports, Komponenten und Texte.
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Color – Verwenden Sie diese Steuerelemente, um die Füllfarbe (sofern zutreffend) und die Umrissfarbe der ausgewählten Objekte zu konfigurieren.
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Line – Verwenden Sie diese Steuerelemente, um den Linienstil und die Linienstärke der ausgewählten Objekte zu konfigurieren. Dies gilt für Linienobjekte (Verbindungslinie und Polylinie) sowie den Umriss anderer Objekte.
Um den Stil eines Objekts schnell auf ein anderes anzuwenden, wählen Sie das Objekt aus, dessen Stil Sie kopieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Designbereich und wählen Sie den Befehl Copy Style aus dem Kontextmenü (Tastenkürzel: Ctrl+Alt+C). Um den kopierten Stil auf ein oder mehrere Objekte anzuwenden, wählen Sie diese Objekte aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie den Befehl Paste Style aus dem Kontextmenü (Tastenkürzel: Ctrl+Alt+V).
Sie können auch mit der rechten Maustaste auf ein Objekt klicken und den Befehl Set Default Style aus dem Kontextmenü auswählen. Der Stil dieses Objekts wird beim Platzieren weiterer Objekte desselben Typs angewendet.
Platzierte Objekte können durch Auswählen und Ziehen verschoben werden. Auch einzelne Knoten können ausgewählt und verschoben werden, um die Form und/oder Größe des Objekts zu ändern.
Platzierte Objekte können auch gedreht werden, indem Sie sie auswählen und das Pfeilsymbol oben rechts verwenden. Klicken Sie auf das Symbol und ziehen Sie es, um das ausgewählte Objekt in Schritten von 90 Grad zu drehen.
Vorgänge rückgängig machen und wiederholen
Verwenden Sie die Tastenkürzel Ctrl+Z und Ctrl+Y, um das ESD-Dokument in den Zustand vor dem letzten Vorgang zurückzuversetzen bzw. die durch das Rückgängigmachen aufgehobenen Änderungen im Dokument wiederherzustellen.
Objekte sperren
Verwenden Sie die Befehle im Untermenü Lock/Unlock des Kontextmenüs eines Objekts, um dessen Größe und Position und/oder Inhalt zu sperren bzw. zu entsperren.
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Lock / Unlock – Verwenden Sie diesen Befehl, um die Größe und Position des Objekts (sodass diese nicht grafisch geändert werden können; ein Objekt mit gesperrter Größe und Position kann auch nicht gelöscht werden), seinen Stil (d. h. sein grafisches Erscheinungsbild) und seinen Inhalt (z. B. den Text eines Funktionsblocks) zu sperren bzw. zu entsperren.
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Lock size and position / Unlock size and position – Verwenden Sie diesen Befehl, um nur die Größe und Position des Objekts zu sperren bzw. zu entsperren.
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Lock style / Unlock style – Verwenden Sie diesen Befehl, um nur den Stil des Objekts zu sperren bzw. zu entsperren.
-
Lock content / Unlock content – Verwenden Sie diesen Befehl, um nur den Inhalt des Objekts zu sperren bzw. zu entsperren.
Wenn ein Objekt vollständig gesperrt ist (d. h. Größe und Position, Stil und Inhalt sind gesperrt), wird bei der Auswahl des Objekts eine rote gepunktete Linie um das Objekt angezeigt. Wenn einige, aber nicht alle Eigenschaften eines Objekts gesperrt sind (z. B. nur sein Stil), wird bei der Auswahl des Objekts eine gelbe gepunktete Linie um das Objekt angezeigt.
Auf Objekteigenschaften zugreifen
Sie können auf die Eigenschaften eines platzierten Objekts zugreifen, indem Sie es im Designbereich auswählen und oben rechts auf die Schaltfläche
klicken, um den Bereich Properties zu öffnen. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein platziertes Objekt und wählen den Befehl Properties aus dem angezeigten Menü.
Wenn im Designbereich kein Objekt ausgewählt ist, zeigt der Bereich Properties die Eigenschaften des ESD-Dokuments selbst an.
Im Abschnitt Parameters des Bereichs Properties können Sie die Parameter des ausgewählten Objekts (Funktionsblock, Hardwarekomponente, Softwarekomponente, Port oder Verbindung) oder, wenn kein Objekt ausgewählt ist, des ESD-Dokuments selbst verwalten. Verwenden Sie im sich öffnenden Bereich Properties die Schaltflächen
und
, um Parameter hinzuzufügen bzw. zu entfernen. Klicken Sie auf den Namen oder Wert eines Parameters, um ihn zu bearbeiten.
Der Abschnitt Documentation & Resources des Bereichs Properties enthält eine automatisch erstellte Liste mit Links zu Ressourcen (Renesas-Dokumentation, PDFs), die sich auf die Lösung und ihre Elemente beziehen.
Spezielle Zeichenfolgen
Texte (Textobjekte, Namen von Funktionsblöcken usw.) können nicht nur zur Anzeige statischer, benutzerdefinierter Texte im ESD-Dokument verwendet werden, sondern auch als Platzhalter für Dokument- und Objektparameter. Um eine spezielle Zeichenfolge in einem ESD-Dokument zu verwenden, fügen Sie einen Parameternamen in den Text eines Objekts ein. Spezielle Zeichenfolgen sind durch das Präfix = gekennzeichnet (z. B. =ControlAlgorithm, =MotorType usw.).
Mehrere spezielle Zeichenfolgen können zusammen mit normalem Text (festen Zeichenfolgen) nach den folgenden Regeln zu einer einzigen Zeichenfolge verkettet werden:
| Element | Funktion | Beispiel |
|---|---|---|
= (Gleichheitszeichen) |
Gibt an, dass die folgende Zeichenfolge ein Ausdruck ist, der interpretiert werden muss. | =MotorType |
+ (Pluszeichen) |
Dient zum Verketten der speziellen und festen Zeichenfolgenelemente, die in der Zeichenfolge benötigt werden. | =MotorType + NumberOfMotors |
' ' (einfache Anführungszeichen) |
Dienen dazu, eine feste Zeichenfolge an beliebiger Stelle in die gewünschte Zeichenfolge einzufügen. | =MotorType + ' Motor (x' + NumberOfMotors + ')' |
Funktionsblöcke platzieren und konfigurieren
Um einen neuen Funktionsblock in einem ESD-Dokument zu platzieren, klicken Sie auf die Schaltfläche
in der unteren Symbolleiste (alternativ verwenden Sie die Schaltfläche im Abschnitt Standard des Bereichs Bibliothek). Klicken Sie in den Designbereich und halten Sie die Maustaste gedrückt, um die erste Ecke des Rechtecks des Funktionsblocks zu verankern. Bewegen Sie anschließend den Cursor, um die Größe des Rechtecks anzupassen, und lassen Sie dann die linke Maustaste los, um die Platzierung abzuschließen. Alternativ klicken Sie in den Designbereich, um einen Funktionsblock mit der Standardgröße zu platzieren. Um den Namen eines Funktionsblocks zu ändern, doppelklicken Sie auf den Funktionsblock, geben Sie den gewünschten Namen ein und drücken Sie Enter oder klicken Sie außerhalb des Funktionsblocks.
Funktionsblöcke lassen sich auch schnell ausgehend von einem bereits platzierten Funktionsblock platzieren. Bewegen Sie den Mauszeiger über einen platzierten Funktionsblock (oder wählen Sie den Block aus) und klicken Sie auf einen violetten Punkt am Rand des Blocks, um in der entsprechenden Richtung einen neuen Funktionsblock mit derselben Größe wie der ursprüngliche Block zu platzieren. Der ursprüngliche und der neue Block werden durch eine Verbindungslinie verbunden. Wenn sich der Mauszeiger über einem violetten Punkt befindet und eine Vorschau eines neuen Blocks angezeigt wird, drücken Sie Tab, um die Platzierung von Ports in beiden Blöcken ein- oder auszuschalten.
Um einem Funktionsblock eine Hardwarekomponente hinzuzufügen, klicken Sie in der unteren Symbolleiste auf die Schaltfläche
. Der Mauszeiger wird zu einem Fadenkreuz, an dem eine Komponentenvorschau hängt. Klicken Sie innerhalb der Grenzen eines Funktionsblocks, um die Komponente zu platzieren. Doppelklicken Sie auf eine platzierte Komponente und suchen Sie über die Suchleiste im eingeblendeten Fenster nach einer Komponente. Wählen Sie eine Komponente in der Ergebnisliste aus. Der Name dieser Komponente wird dann in der grafischen Darstellung des Funktionsblocks angezeigt.
Um einen Port innerhalb eines Funktionsblocks zu platzieren, klicken Sie in der unteren Symbolleiste auf die Schaltfläche
(alternativ können Sie die Schaltfläche im Bereich Standard des Library-Panels verwenden). Der Mauszeiger wird zu einem Fadenkreuz, an dem ein Standardport hängt. Klicken Sie innerhalb der Grenzen eines Funktionsblocks, um den Port zu platzieren. Sie können auch außerhalb eines Funktionsblocks klicken – in diesem Fall wird automatisch ein neuer Standardfunktionsblock erstellt. Um den Namen eines Ports zu ändern, doppelklicken Sie auf den Port, geben Sie den gewünschten Namen ein und drücken Sie Enter oder klicken Sie außerhalb des Ports.
Verwenden des RA Explorer
Bei der Suche nach einer MCU der Renesas RA-Familie können Sie im Fenster RA Explorer die gewünschte Komponente finden. Geben Sie nach dem Platzieren einer Hardwarekomponente RA oder Renesas in die Suchleiste ein und verwenden Sie den Link Explorer Mode oben im eingeblendeten Fenster, um das Fenster mit einer Liste geeigneter Komponenten zu öffnen. Standardmäßig wird die Liste anhand der im Funktionsblock platzierten Ports eingeschränkt. Die aktuelle Portliste wird oben im Fenster angezeigt. Über das Steuerelement Add Port können Sie Ports anderer Typen hinzufügen und über die Dropdown-Listen die benötigte Anzahl an Ports jedes Typs anpassen. Klicken Sie auf die gewünschte Komponente in der Liste, um sie auszuwählen und ihre Pinbelegung auf der rechten Seite des Fensters anzuzeigen. Wenn die gewünschte Komponente ausgewählt ist, klicken Sie auf die Schaltfläche
, um sie dem Hardwarekomponentenobjekt zuzuweisen.
Sobald dem Hardwarekomponentenobjekt eine RA-MCU zugewiesen wurde, wählen Sie es aus und öffnen Sie das Panel Properties, um seine Eigenschaften anzuzeigen. Über die Schaltfläche
können Sie das Fenster RA Explorer öffnen und bei Bedarf eine andere MCU auswählen.
Verwenden der Gerätekonfiguration
Mit der Gerätekonfiguration können Sie Ports, Gehäuseinformationen, Peripheriefunktionen und Pinzuweisungen einer Hardwarekomponente anzeigen und verwalten. Wenn eine Hardwarekomponente ausgewählt ist, erweitern Sie den Bereich Device Configuration des Panels Properties, um Details zur aktuellen Gerätekonfiguration anzuzeigen.
Klicken Sie auf das Steuerelement Edit rechts neben der Überschrift des Bereichs Device Configuration, um das Fenster Device Configuration zu öffnen.
Die aktuelle Liste der Ports, die der Hardwarekomponente zugewiesen sind, wird oben im Fenster angezeigt, die aktuelle Gerätekonfiguration auf der linken Seite. Über das Steuerelement Add Port können Sie Ports anderer Typen hinzufügen und über die Dropdown-Listen die benötigte Anzahl an Ports jedes Typs anpassen. Änderungen an der Gerätekonfiguration werden auf der rechten Seite des Fensters angezeigt.
Sie können einen Port auch löschen, indem Sie rechts neben dem entsprechenden Eintrag im Bereich Modified des Fensters auf x klicken.
Wenn die der Hardwarekomponente zugewiesenen Ports hinsichtlich Typ und/oder Anzahl nicht mit den Ports im Funktionsblock übereinstimmen, wird im Bereich Device Configuration des Panels Properties der Komponente eine Benachrichtigung angezeigt. Außerdem wird die Komponente im Designbereich mit einem orangefarbenen Punkt und einem orangefarbenen Rahmen hervorgehoben. Um die Abweichung zu beheben, können Sie das Steuerelement
im Fenster Device Configuration verwenden. Die Software weist der Hardwarekomponente dann Ports entsprechend den Ports des Funktionsblocks zu.
Wenn Sie stattdessen die Ports des Funktionsblocks an die der Hardwarekomponente zugewiesenen Ports anpassen möchten, aktivieren Sie die Option Update Functional Block with ports from Device Model unten links im Fenster.
Wenn die geänderte Gerätekonfiguration nicht unterstützt wird, erscheint oben im Fenster Device Configuration eine entsprechende Meldung (und Sie können die Änderungen nicht übernehmen). Ändern Sie die Zusammenstellung der Ports manuell oder verwenden Sie das Steuerelement Undo Last Change im Meldungsbanner, um die zuletzt im Fenster vorgenommenen Änderungen rückgängig zu machen.
Nachdem Sie die erforderlichen Änderungen an der Gerätekonfiguration vorgenommen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche
, um sie auf die Hardwarekomponente anzuwenden.
Funktionsblöcke verbinden
Eine Verbindungslinie kann am Rand eines Funktionsblocks, eines Ports, eines Rechtecks oder eines Bildes, an einer anderen Verbindungslinie oder an einer freien Stelle im ESD-Dokument beginnen und enden. Um eine Verbindungslinie zu platzieren, klicken Sie auf die Schaltfläche
in der unteren Symbolleiste (alternativ können Sie die Schaltfläche im Bereich Standard des Panels „Library“ verwenden). Klicken Sie auf den Punkt, an dem die Verbindungslinie beginnen soll. Positionieren Sie den Cursor und klicken Sie dann, um nacheinander die Eckpunkte festzulegen, die den Verlauf der Verbindungslinie bestimmen. Beachten Sie, dass die Verbindungslinie Funktionsblöcke automatisch umgeht. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um die Platzierung einer Verbindungslinie im freien Bereich des Dokuments abzuschließen. Wenn Sie einen Eckpunkt auf einem Funktionsblock, einem Port oder einer bereits platzierten Verbindung setzen, wird die Platzierung der aktuellen Verbindung automatisch abgeschlossen.
Wenn eine platzierte Verbindungslinie ausgewählt ist, stehen die folgenden Bearbeitungsgriffe zur Verfügung.
-
Klicken und ziehen Sie A, um die Endpunkte der Verbindungslinie neu zu positionieren.
-
Klicken und ziehen Sie B, um das Segment der Verbindungslinie neu zu positionieren. Die Endpunkte bleiben verankert.
Die beiden Enden einer Verbindungslinie (Quelle und Ziel) können jeweils mit oder ohne Pfeil dargestellt werden. Wählen Sie die Verbindungslinie aus, klicken Sie auf die Schaltfläche
in der oberen Symbolleiste und wählen Sie im angezeigten Popup-Menü den gewünschten Stil aus.
Um die Kennzeichnung einer platzierten Verbindungslinie festzulegen, doppelklicken Sie auf die Verbindungslinie und geben Sie die gewünschte Kennzeichnung ein. Wenn eine Kennzeichnung ausgewählt ist, können Sie sie mit dem Griff oben rechts drehen
Sie können ein Segment einer Verbindungslinie fixieren, indem Sie den Bearbeitungsgriff des Segments ziehen oder mit der rechten Maustaste auf das Segment klicken und im angezeigten Menü Pin Segment auswählen. Der Bearbeitungsgriff eines fixierten Segments wird mit blauer Füllung dargestellt Die aktuelle horizontale oder vertikale Position eines fixierten Segments bleibt unverändert, wenn andere Segmente der Verbindungslinie verschoben werden. Um die Fixierung eines Segments aufzuheben, wählen Sie im Kontextmenü des Segments Unpin Segment aus.
Blankets platzieren
Im ESD-Dokumenteditor können Sie Blanket-Objekte in einem ESD-Dokument platzieren, um Ihr Systemdesign weiter zu dokumentieren. Hardware- und Software-Blankets können außerdem mit einem PCB- bzw. Softwareprojekt verknüpft werden, sodass Ihnen der Kontext eines bestimmten Teils Ihres Systemdesigns direkt im ESD-Dokument zur Verfügung steht.
Verwenden Sie das Menü für Blanket-Objekte in der unteren Symbolleiste, um ein Blanket , ein Hardware-Blanket oder ein Software-Blanket zu platzieren (alternativ können Sie die Schaltflächen im Bereich Standard des Panels „Library“ verwenden).
Um ein Hardware-Blanket mit einem PCB-Projekt oder ein Software-Blanket mit einem Softwareprojekt zu verknüpfen, wählen Sie das Blanket im Designbereich aus und klicken Sie im Panel Properties auf die Schaltfläche
. Das Fenster Select Project to link wird geöffnet und zeigt die mit der Lösung verknüpften Hardware-/Softwareprojekte an. Wählen Sie ein Projekt aus, das mit dem Blanket verknüpft werden soll, und klicken Sie auf die Schaltfläche
. Informationen zum verknüpften Projekt werden im Panel Properties angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um das verknüpfte Projekt in einem neuen Browser-Tab zu öffnen.
Ein Board Support Package generieren
Für ein Software-Blanket können Sie ein BSP (Board Support Package) generieren. Klicken Sie in den Eigenschaften des Software-Blankets auf die Schaltfläche
.
Das SDM der Lösung wird automatisch übertragen (mehr erfahren), und die Änderungen werden auf das verknüpfte Softwareprojekt angewendet. Falls noch keines vorhanden ist, wird zunächst ein neues Softwareprojekt erstellt.
Wenn ein Referenzdesign in eine Lösung importiert wurde (mehr erfahren) und ein mit diesem Referenzdesign verknüpftes Hardware-Blanket um den Funktionsblock platziert ist, in dem sich das Software-Blanket befindet, wird der Kontext des Evaluierungskits beim Generieren des BSP erfasst. boardName wird dem Gerätemodell hinzugefügt und bei der Softwaregenerierung verwendet, um eine mit der jeweiligen Evaluierungskit-Platine kompatible Konfiguration zu erzeugen.
Text platzieren
Der ESD-Dokumenteditor bietet die Möglichkeit, Textzeichenfolgen zu platzieren. Optional können Textzeichenfolgen mit Links versehen werden.
Um eine Textzeichenfolge zu platzieren, klicken Sie auf das Symbol
in der unteren Symbolleiste (alternativ können Sie die Schaltfläche im Bereich Standard des Panels „Library“ verwenden).
Um eine platzierte Textzeichenfolge zu bearbeiten, doppelklicken Sie darauf, geben Sie den gewünschten Text ein und drücken Sie Enter oder klicken Sie außerhalb des Textobjekts.
Um einem platzierten Text einen Link hinzuzufügen, wählen Sie zunächst das gewünschte Textobjekt aus und klicken Sie dann auf
Schaltfläche in der oberen Symbolleiste. Geben Sie im eingeblendeten Feld die gewünschte URL ein und drücken Sie Enter.
Um den hinzugefügten Link aufzurufen, bewegen Sie den Mauszeiger über das Textobjekt und klicken Sie dann im eingeblendeten Pop-up auf den Link.
Um den Link zu bearbeiten, klicken Sie im Pop-up auf die Schaltfläche
, ändern Sie die URL nach Bedarf und drücken Sie Enter. Klicken Sie alternativ auf die Schaltfläche
, um den Link aus dem Textobjekt zu entfernen.
Grafische Objekte platzieren
Der ESD-Dokumenteditor bietet verschiedene Werkzeuge für grafische Elemente, mit denen Sie einfache, frei gestaltbare Zeichnungselemente in einem ESD-Dokument platzieren können:
-
Rechteck
-
Ellipse
-
Linie
-
Bild
Verwenden Sie das Menü für grafische Objekte in der unteren Symbolleiste, um das gewünschte Objekt zu platzieren. Alternativ können Sie die Schaltflächen im Bereich Standard des Panels Bibliothek verwenden.
Nachdem Sie den gewünschten Befehl im Menü ausgewählt haben, platzieren Sie ein grafisches Element durch Klicken und Ziehen im Entwurfsbereich. Dabei legen Sie seine Position und Größe fest, beispielsweise den Abstand zwischen gegenüberliegenden Eckpunkten eines Rechtecks. Bei einer Polylinie klicken Sie zunächst, um den ersten Eckpunkt zu positionieren, und anschließend erneut, um weitere Eckpunkte zu platzieren und so ihre Form festzulegen.
Platzierte grafische Objekte lassen sich durch Auswählen und Ziehen verschieben. Einzelne Knoten können ebenfalls ausgewählt und verschoben werden.
Objekte aus der Bibliothek platzieren
Der ESD-Dokumenteditor bietet außerdem die Möglichkeit, häufig verwendete Elemente aus der Bibliothek zu platzieren, die über das Panel Library verfügbar ist. Um darauf zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche
oben links im Entwurfsbereich.
Das Panel umfasst die folgenden Bereiche:
-
Standard – Verwenden Sie die Schaltflächen in diesem Bereich, um grundlegende Objekte (einen Funktionsblock, eine Verbindungslinie usw.) zu platzieren.
-
Software Components – Verwenden Sie die Schaltflächen in diesem Bereich, um eine Softwarekomponente mit einem vordefinierten Namen zu platzieren.
Um diesem Bereich eine Softwarekomponente hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche +. Wählen Sie im daraufhin geöffneten Fenster Manage Software Components die gewünschten Softwarekomponenten über die Kontrollkästchen auf der linken Seite aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
.
Um eine Softwarekomponente im Panel Library auszublenden, deaktivieren Sie entweder ihr Kontrollkästchen im Fenster Manage Software Components oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche der Komponente im Panel Library und wählen Sie Remove.
-
Symbols – Verwenden Sie die Schaltflächen in diesem Bereich, um ein vordefiniertes Bildobjekt zu platzieren.
Klicken Sie im Panel Library auf das Symbol des gewünschten Objekts, um es im Dokument zu platzieren.
SDM übertragen und abrufen
Damit alle Aspekte der Lösung miteinander synchron bleiben, bietet der ESD-Editor die Möglichkeit, das Systemdatenmodell (SDM) der Lösung zu übertragen und abzurufen. Verwenden Sie dazu die entsprechenden Befehle von im Menü der Schaltfläche
oben rechts in einem ESD-Dokument.
-
Push SDM – Verwenden Sie diesen Befehl, um das SDM aus dem ESD-Dokument zu übertragen. Das SDM der Lösung wird mit den im ESD-Dokument vorgenommenen Änderungen synchronisiert. Diese Änderungen können anschließend in andere Domänen übernommen werden, beispielsweise in Hardwareprojekte in Altium Designer (mehr erfahren) und Softwareprojekte in e2 studio.
-
Pull SDM – Verwenden Sie diesen Befehl, um das SDM in das ESD-Dokument abzurufen. Wenn Änderungen am ESD-Dokument erforderlich sind, um es mit dem SDM der Lösung zu synchronisieren, wird das Fenster Engineering Change Order geöffnet. Wählen Sie die Änderungen, die Sie auf das ESD-Dokument anwenden möchten, über die Kontrollkästchen in der Spalte Enabled aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
.
Ein ESD-Dokument verwalten
Mit weiteren Befehlen im Menü der Schaltfläche
können Sie das Dokument verwalten.
-
Edit – Verwenden Sie diesen Befehl, um das Fenster Edit Project zu öffnen. Es bietet die Bedienelemente zum Ändern von Name und Description des ESD-Dokuments Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um auf das Feld Parent Folder und Parameters des Workspace zuzugreifen. Das Feld Parent Folder ist nicht bearbeitbar und dient nur zur Information. Um den übergeordneten Ordner zu ändern, müssen Sie den Befehl Move verwenden. Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um Ihre Änderungen zu bestätigen.
-
Move – Verwenden Sie diesen Befehl, um das Fenster Move to zu öffnen. Es bietet die Bedienelemente zum Verschieben des ESD-Dokuments in einen anderen übergeordneten Ordner innerhalb der Workspace-Ordnerstruktur Wählen Sie im Fenster den neuen übergeordneten Ordner aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um das Dokument zu verschieben.
-
Clone – Verwenden Sie diesen Befehl, um das Fenster Clone - ESD zu öffnen. Es bietet die Bedienelemente zum Erstellen einer identischen Kopie des ESD-Dokuments Geben Sie im Fenster einen Namen für das ESD-Dokument und optional eine Beschreibung an. Standardmäßig wird der Name des ursprünglichen Dokuments mit dem Suffix
– Copyverwendet.Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um auf das Feld Parent Folder zuzugreifen. Standardmäßig ist hier der Ordner eingestellt, in dem sich das ursprüngliche Dokument befindet. Klicken Sie auf den Link Change rechts neben dem Feld, um die Ordnerstruktur des Workspace zu öffnen und einen anderen Ordner zum Speichern des geklonten Dokuments auszuwählen.
Nachdem Sie die Felder wie gewünscht ausgefüllt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche
. Das ursprüngliche Dokument wird daraufhin geklont (dupliziert). Die erstellte Kopie des ESD-Dokuments kann anschließend auf der Detailseite der gewünschten Lösung im Renesas 365 Workspace mit dieser Lösung verknüpft werden – mehr erfahren.
-
Download – Verwenden Sie diesen Befehl, um das ESD-Dokument als
*.json-Datei herunterzuladen. -
Download as Template – Verwenden Sie diesen Befehl, um das ESD-Dokument als Vorlage im Format
*.jsonherunterzuladen. -
Export to – verwenden Sie die Befehle des Menüs, um das aktuelle ESD-Dokument in das Format
*.png,*.svgoder*.pdfzu exportieren.
Kommentieren
Der ESD-Dokumenteditor unterstützt das Kommentieren Ihrer ESD-Dokumente. Ein Kommentar ist eine von einem Benutzer hinzugefügte Notiz, die einem bestimmten Punkt, Objekt oder Bereich zugeordnet ist und auf die andere Benutzer antworten können. Kommentare fördern die Zusammenarbeit zwischen Benutzern, ohne die gemeinsam genutzten Daten selbst zu verändern, da Kommentare vom Workspace unabhängig von diesen Daten gespeichert werden. Sie können eine oder mehrere Personen oder Gruppen im Kommentar erwähnen. Ein Kommentar kann auch einem Workspace-Mitglied zugewiesen werden.
Kommentare werden über ein kontextbezogenes Kommentarfenster direkt im Designbereich des Dokuments veröffentlicht, beantwortet und verwaltet. Kommentare werden auch im Bereich Comments and Tasks angezeigt, der sich auf der rechten Seite befindet und eher als Übersicht und Navigationshilfe denn als Bedienoberfläche dient.
Um einen Kommentar zu platzieren, verwenden Sie die Schaltfläche
in der Symbolleiste oben rechts im ESD-Dokument, den Befehl Add Comment im Kontextmenü des Designbereichs des Dokuments oder die Schaltfläche
im Bereich Comments and Tasks.
Freigeben eines ESD-Dokuments
Ein ESD-Dokument kann für Personen außerhalb Ihres Workspace mit Anzeigeberechtigungen freigegeben werden. Klicken Sie oben rechts im ESD-Dokument auf die Schaltfläche
, um das Fenster Share Item zu öffnen. Wählen Sie das Feld Share Item With aus und geben Sie die vollständige E-Mail-Adresse des Benutzers ein. Der Benutzer erhält über seinen eigenen Workspace oder persönlichen Bereich Zugriff auf das freigegebene ESD-Dokument mit Gastberechtigungen.


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