Batch-Bearbeitung von Bauteilen

Eine Workspace-Komponente wird mit dem Component Editor definiert/bearbeitet, der in zwei Modi arbeiten kann – Single Component Editing und Batch Component Editing. Letzterer bietet die Oberfläche zum Definieren/Bearbeiten mehrerer Komponenten, kann bei Bedarf aber auch zum Definieren/Bearbeiten einer einzelnen Komponente verwendet werden. Wenn sich der Component Editor im Modus Single Component Editing befindet, wechseln Sie über den Befehl Tools » Switch to Batch Editor in den Hauptmenüs des Editors in den Stapelbearbeitungsmodus.

  • Wenn Sie eine Komponente im Modus Single Component Editing definieren und diese Komponente Modelle enthält, die noch nicht im Workspace gespeichert wurden, können Sie nicht in den Modus Batch Component Editing wechseln. Sie müssen die Komponente zunächst im Workspace speichern und anschließend bearbeiten. Danach können Sie zwischen den Bearbeitungsmodi wechseln.

  • Wenn der Component Editor im Modus Batch Component Editing derzeit nur eine Komponentendefinition enthält, können Sie über den Befehl Tools » Switch to Single Component Editor in den Hauptmenüs in den Modus Single Component Editing wechseln. Die Daten dieser Komponentendefinition werden im Modus Single Component Editing übernommen.

Der Component Editor wird auch dann im Modus Batch Component Editing geöffnet, wenn Sie im Components-Panel oder im Explorer-Panel mehrere Komponenten zur Bearbeitung ausgewählt haben. Jede Komponentendefinition verfügt über einen gemeinsamen Satz von Parametern und Verknüpfungen zu den erforderlichen Domänenmodellen. Die Stapelbearbeitung ist besonders dann hilfreich, wenn es sinnvoll ist, Komponenten als Gruppe zu verwalten, beispielsweise eine Gruppe von Chipwiderständen.

Dieses Dokument beschreibt die Arbeit mit dem Component Editor im Modus Batch Component Editing.

Weitere Informationen zur Arbeit mit dem Component Editor im Modus Single Component Editing finden Sie unter Bearbeiten einzelner Komponenten.

Übersicht über die Benutzeroberfläche

Im Modus Batch Component Editing ist die Oberfläche des Component Editors im Wesentlichen in vier Hauptbereiche unterteilt, die in der folgenden Abbildung dargestellt und anschließend zusammengefasst werden.

Der Component Editor lässt sich im Modus Batch Component Editing in vier zentrale Bereiche unterteilen.
Der Component Editor lässt sich im Modus Batch Component Editing in vier zentrale Bereiche unterteilen.

  1. Erforderliche Modelle/Parameter – hier legen Sie fest, welche Arten von Domänenmodellen für die Komponentendefinition(en) erforderlich sind. Außerdem erstellen Sie hier einen Satz von Parameterdaten, der auf alle Komponentendefinitionen angewendet wird.
  2. Modellverknüpfungen – hier fügen Sie Verknüpfungen zu gespeicherten Domänenmodellen hinzu, die in Komponentendefinitionen verwendet werden sollen.
  3. Vorschaufenster – zeigt eine Vorschau des aktuell ausgewählten Modells. Bei Symbolen und Footprints ist diese grafisch, bei anderen Modelltypen textbasiert.
  4. Komponentendefinition(en) – hier wird eine Komponente definiert, einschließlich Ordner, Name, Typ, referenzierter Domänenmodelle, Parameterdaten und Bauteilauswahl.
Die Bereiche Required Models/Parameters und Model Links können horizontal eingeklappt werden, indem Sie auf das Steuerelement oben links im jeweiligen Bereich klicken. Darüber hinaus können die oberen drei Bereiche über das Steuerelement oben rechts eingeklappt werden, sodass nur der Bereich Component Definitions sichtbar bleibt.

Dokumentoptionen

Im Dialog Document Options (Edit » Document Options) stehen Steuerelemente zur Verfügung, mit denen Sie den Zielordner im Workspace, in dem die Komponenten erstellt werden, sowie die Lebenszyklusdefinition und die Benennungsschemata für diese Komponenten festlegen können. Sie können außerdem ein standardmäßiges Benennungsschema für Komponenten definieren, die aus dem Component Editor freigegeben werden. Dadurch wird eine eindeutige ID für jede resultierende Komponente im Workspace sichergestellt.

Die Workspace-Einstellungen werden im Dialog Document Options festgelegt.
Die Workspace-Einstellungen werden im Dialog Document Options festgelegt.

  • Target Server – beim Erstellen einer oder mehrerer neuer Komponenten ist der Ziel-Workspace derjenige, mit dem Sie aktiv verbunden sind. Beim Bearbeiten vorhandener Komponenten zeigt dieses Feld den Workspace an, in dem sich diese Komponenten befinden. Klicken Sie auf die Schaltfläche Server Admin rechts neben der Dropdown-Liste (verfügbar, wenn die Komponente(n) noch nicht freigegeben wurden), um die Seite „Datenverwaltung – Server“ des Dialogs Preferences zu öffnen. Dort können Sie Ihren aktiven Workspace und die bekannten Workspaces durchsuchen und verwalten.

    Sie können zwar mit verschiedenen Workspaces verbunden sein, aber immer nur mit einem Workspace gleichzeitig aktiv verbunden sein.

  • Default Folder – beim Erstellen einer oder mehrerer neuer Komponenten legen Sie in diesem Feld einen Standardordner innerhalb des Ziel-Workspaces fest, in dem die gespeicherte(n) Komponente(n) abgelegt werden sollen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Choose, um den Dialog Choose Folder zu öffnen – eine Variante des Explorer-Panels. Dort können Sie einen vorhandenen Ordner im Workspace suchen und auswählen oder direkt einen neuen erstellen. Der hier eingetragene Wert wird beim Hinzufügen einer neuen Komponentendefinition standardmäßig für FolderPath verwendet. Wenn Sie die Revision einer oder mehrerer vorhandener Komponenten bearbeiten, zeigt dieses Feld den vorhandenen Ordner an und kann nicht bearbeitet werden. In diesem Fall ist auch die Schaltfläche Choose nicht verfügbar. Klicken Sie auf die Schaltfläche Show in Explorer, um im Panel Explorer direkt zum angegebenen Standardordner zu navigieren.

  • Lifecycle Definition und Revision Naming – legen Sie in diesen Feldern jeweils ein geeignetes Standardschema fest (Component Lifecycle bzw. 1-Level Revision Scheme). Über die Dropdown-Liste des jeweiligen Felds können Sie ein anderes Schema aus den aktuell definierten Schemata auswählen, die für den übergeordneten Workspace verfügbar sind.

    Wenn für bestimmte Definitionen/Schemata die Option zur Steuerung der Verwendung von Lebenszyklusdefinitionen und Revisionsbenennungsschemata nach Inhaltstyp aktiviert ist und der Inhaltstyp „Komponente“ nicht für die Verwendung einer bestimmten Definition bzw. eines bestimmten Schemas vorgesehen ist, steht diese Definition bzw. dieses Schema in der entsprechenden Dropdown-Liste nicht zur Verfügung.

  • Item Naming – in diesem Feld definieren Sie ein standardmäßiges Item-Benennungsschema für Komponenten, die aus dem Component Editor gespeichert werden. Dadurch wird eine eindeutige ID für jedes resultierende Komponenten-Item im Workspace sichergestellt. Der hier eingetragene Wert dient als Vorlage für die automatische Benennung einer neu hinzugefügten Komponentendefinition (in ihrem zugehörigen Feld Item ID). Die Software durchsucht den gesamten Workspace sowie die Kennungen vorhandener Inhalte und weist auf Grundlage dieses Schemas automatisch die nächste verfügbare eindeutige ID zu.

    Wenn für den übergeordneten Ordner, in dem sich eine Komponente befindet (oder erstellt wird), ein Benennungsschema definiert ist, wird dieses als Standard voreingetragen. Andernfalls wird das Standardschema – CMP-{00000} – bereitgestellt. Sie können selbstverständlich auch ein eigenes Schema erstellen, indem Sie es in das Feld eingeben. Die Verwendung parameterbasierter Vorlagen für Komponentennamen wird unterstützt. Mit solchen Vorlagen können Sie Ihre Komponenten gezielt benennen bzw. umbenennen, basierend auf den aktuell definierten Werten der Parameter, die für diese Komponenten im Component Editor verfügbar sind. Fügen Sie einen Parameter im Format [<ParameterName>] in die Benennungsvorlage ein. Eine Vorlage kann mehrere Parameter enthalten. Sie können außerdem ein Iteratormakro hinzufügen, das in geschweiften Klammern angegeben wird (z. B. {000}, {00A}).

    Alternativ können Sie die automatisch zugewiesene ID einer Komponente überschreiben, indem Sie die gewünschte ID direkt in das Feld Item ID einer Definition eingeben. Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle und entscheiden letztlich selbst, wie die Items gekennzeichnet werden.

Der Dialog bietet außerdem die Möglichkeit, eine definierte Komponentenvorlage zu referenzieren. Wählen Sie eine Vorlage mithilfe der Steuerelemente im Bereich Template  des Dialogs aus.Registerkarte. Eine Bauteilvorlage stellt vordefinierte Einstellungen für Bauteildefinitionen bereit, die im Bauteileditor definiert werden. Jede zusätzliche Bauteildefinition, die Sie hinzufügen, wird gemäß der zugehörigen Bauteilvorlage erstellt.

Wenn die bearbeiteten Bauteile auf eine Bauteilvorlage verweisen, werden die in der Vorlage für Lifecycle Definition, Revision Naming, Component Naming, und Default Folder festgelegten Einträge verwendet, um die entsprechenden Felder auf der Registerkarte Document Options des Dialogs Document Options vorab auszufüllen. Diese Optionen können im Bauteileditor nur bearbeitet werden, wenn die entsprechende Option Allow override in der Vorlage aktiviert ist. Außerdem wird als Ziel-Workspace fest der Workspace vorgegeben, in dem sich die Revision der Bauteilvorlage befindet.

Erforderliche Modelle/Parameter

In diesem Bereich des Editors legen Sie fest, welche Domänenmodelle für die Bauteildefinition(en) erforderlich sind. Außerdem können Sie hier einen Satz parametrischer Daten zusammenstellen, der auf alle Bauteildefinitionen angewendet wird.

 
 
 
 
 

Erforderliche Modelle und Parameter definieren.
Erforderliche Modelle und Parameter definieren.

  • Models – grundsätzlich benötigt ein Bauteil, das im Leiterplattendesign verwendet wird, eine Darstellung sowohl im Schaltplan- als auch im PCB-Editor. Daher sind Modelle für das Schaltplansymbol und den PCB-Footprint erforderlich. Diese werden standardmäßig als erforderliche Modelle hinzugefügt und können nicht entfernt werden. Verwenden Sie die Steuerelemente Add und Remove dieses Bereichs, um nach Bedarf weitere Modelltypen hinzuzufügen oder zu entfernen.

    Die Angabe eines Modelltyps bedeutet nicht, dass die Bauteildefinition ihn verwenden has, sondern fügt der Bauteildefinition ein Feld für diesen Modelltyp hinzu.
    Beachten Sie, dass der Eintrag PCBLIB in der Liste verfügbar ist. Dadurch können einem Bauteil verschiedene PCB-Footprint-Modelle zugeordnet werden. Darüber hinaus können Sie mit dem Parameter PCBLIB (default) das standardmäßige Footprint-Modell für ein Bauteil festlegen.
  • Parameters – es gibt zwei standardmäßige Parametereinträge: Name und Description. Dabei handelt es sich um Systemparameter. Bei Bedarf können beliebig viele weitere Parameter hinzugefügt werden. Klicken Sie dazu auf das Steuerelement Add am unteren Rand des Bereichs und wählen Sie anschließend den Eintrag Parameter. Der Liste wird ein neuer Parameter hinzugefügt. Klicken Sie in das Feld Parameter Name, um den Namen nach Bedarf zu ändern. Um einen Parameter zu entfernen, wählen Sie ihn aus und klicken Sie auf das Steuerelement Remove. Die Systemparameter können nicht entfernt werden.
Mit der einem Eintrag zugeordneten Option Show können Sie die Anzeige der entsprechenden Spalte für dieses Modell bzw. diesen Parameter im unteren Bereich des Editors ein- oder ausschalten, in dem die eigentlichen Bauteildefinitionen festgelegt werden. Dies kann eine große Hilfe sein, wenn zahlreiche Parameter definiert wurden und der Bereich zunehmend unübersichtlich wird. Verwenden Sie die Mehrfachauswahl in Kombination mit den Optionen des Kontextmenüs, um den Anzeigestatus mehrerer Modelle bzw. Parameter umzuschalten.

Über das Menü Add bietet dieser Bereich des Editors außerdem folgende Möglichkeiten:

  • Linking to a Component Template – das Untermenü Templates listet alle Bauteilvorlagen auf, die derzeit im selben Workspace wie das Bauteil selbst verfügbar sind. Klicken Sie auf einen Eintrag, um eine Verknüpfung zur neuesten Revision dieser Bauteilvorlage zu erstellen. Die Parameter aus der Vorlage werden in diesen Bereich übernommen und sind durch das Symbol gekennzeichnet.

  • Enabling the use of Datasheets – wählen Sie dazu den Eintrag Datasheet. Weitere Informationen finden Sie unter Datenblätter an Bauteildefinitionen anhängen.

  • Adding Part Choices – öffnen Sie das Untermenü Part Choices und wählen Sie By MPN. Dem Definitionsbereich wird ein Eintrag – Part Choice n – mit zwei Spalten – Manufacturer und Part Number – hinzugefügt, in denen Sie die Auswahl festlegen können. Wenn Ihr Workspace dies unterstützt und Sie eine benutzerdefinierte Datenbank als Bauteilquelle konfiguriert haben, können Sie alternativ den Menüeintrag By Internal ID wählen. Dem Definitionsbereich wird ein Eintrag – Part Choice n – mit zwei Spalten – Part source und Internal ID – hinzugefügt, in denen Sie das Bauteil aus der internen Bauteildatenbank Ihres Unternehmens auswählen können. Weitere Informationen finden Sie unter Bauteilauswahl.

Modellverknüpfungen

In diesem Bereich des Editors werden Verknüpfungen zu gespeicherten Domänenmodellen hinzugefügt, die in Bauteildefinitionen verwendet werden sollen. Der Bereich Model Links lässt sich als Sammlung von Domänenmodellen verstehen, auf die jede Bauteildefinition zugreifen kann. Für die Zuordnung legen Sie fest, welche Verknüpfungen für die jeweilige Definition erforderlich sind.

Verknüpfungen zu Modellen eines bestimmten Typs können nur hinzugefügt werden, wenn dieser Modelltyp dem Bereich Required Models/Parameters hinzugefügt wurde.

Der Bereich Model Links bietet zahlreiche Funktionen, um die Definition von Modellverknüpfungen und ihre Zuordnung zu Bauteildefinitionen zu vereinfachen.
Der Bereich Model Links bietet zahlreiche Funktionen, um die Definition von Modellverknüpfungen und ihre Zuordnung zu Bauteildefinitionen zu vereinfachen.

In den folgenden ausklappbaren Abschnitten erfahren Sie mehr über die Arbeit mit Modellverknüpfungen.

Komponentendefinitionen

Nachdem Sie den Parametersatz festgelegt und Ihre Sammlung von Modelllinks vorbereitet haben, können Sie mit der Definition der benötigten Komponenten fortfahren. Dies erfolgt in diesem unteren Bereich des Dokuments.

Definieren Sie Ihre Bauteile mit dem Bauteileditor auf logische und intuitive Weise.
Definieren Sie Ihre Bauteile mit dem Bauteileditor auf logische und intuitive Weise.

Was in diesem Bereich zunächst angezeigt wird, hängt von den bearbeiteten Bauteilen ab:

  • Wenn Sie ein neues Bauteil erstellen und eine Bauteilvorlage is not aus dem übergeordneten Ordner referenziert wird, sind dem Eintrag FolderPath und Item ID zugewiesen, mehr jedoch nicht – sozusagen ein unbeschriebenes Blatt.
  • Wenn Sie ein neues Bauteil erstellen und eine Bauteilvorlage is aus dem übergeordneten Ordner referenziert wird, enthält der Eintrag bereits die von dieser Vorlage bereitgestellten Definitionsinformationen.
  • Wenn Sie eine Revision eines einzelnen vorhandenen Bauteils bearbeiten und vom Modus Single Component Editing gewechselt haben, wird diese Revision mit allen Informationen angezeigt, die zu diesem Zeitpunkt dafür definiert sind.
  • Wenn Sie mehrere ausgewählte Bauteilrevisionen bearbeiten – und dadurch direkt auf den Modus Batch Component Editing zugreifen –, werden alle diese Revisionen angezeigt.
Fügen Sie der Liste eine weitere neue Bauteildefinition hinzu, indem Sie auf das Steuerelement Add Component am unteren Rand des Bereichs klicken, den Befehl Edit » Add Component aus den Hauptmenüs wählen oder den entsprechenden gleichnamigen Befehl im Rechtsklick-Kontextmenü des Bereichs verwenden.

Jede Bauteildefinition wird als einzelner Zeileneintrag mit den folgenden Informationen angezeigt:

  • Component: FolderPath – verwenden Sie dieses Feld, um das Bauteil in einem bestimmten Ordner im Ziel-Workspace zu speichern. Für jedes neu zur Tabelle hinzugefügte Bauteil kann dieses Feld mit einem Standardspeicherort ausgefüllt werden, sofern dieser im Feld Default Folder des Dialogs Dokumentoptionen (Edit » Document Options) angegeben ist. Unabhängig davon, ob ein Standardpfad angegeben ist, haben Sie die volle Kontrolle darüber, wo ein Bauteil im Ziel-Workspace gespeichert wird. Um einen Zielordner manuell anzugeben, klicken Sie einmal in das Feld FolderPath eines Bauteils, um die Schaltfläche einzublenden, und klicken Sie darauf, um den Dialog Choose Folder zu öffnen. Navigieren Sie zu einem vorhandenen Ordner und wählen Sie ihn aus, oder erstellen Sie direkt einen neuen.

    Wenn Sie sich die Zeit nehmen, die Ordnerpfade für Ihre Bauteile sorgfältig festzulegen, stellen Sie sicher, dass diese von Anfang an in den richtigen Zielordnern gespeichert werden. Bei Bedarf lassen sich Inhalte jedoch auch nach dem Speichern problemlos in einen beliebigen Ordner innerhalb der Workspace-Struktur verschieben.
    Dieses Feld ist schreibgeschützt, wenn das Bauteil bereits im Workspace gespeichert wurde. Wenn Sie den Befehl Clear Link To Target Item verwenden (im Untermenü Operations des Rechtsklick-Kontextmenüs), wird die Verknüpfung zum vorhandenen Item im Workspace entfernt. Die Felder der Bauteildefinition werden so zurückgesetzt, dass ein neues Item erstellt werden kann, und das Feld FolderPath kann wieder bearbeitet werden.
  • Component: Item ID – dieses Feld legt die ID fest, die für das gespeicherte Bauteil im Workspace verwendet wird. Für jedes neu zur Tabelle hinzugefügte Bauteil wird dieses Feld gemäß einem Standard-Benennungsschema ausgefüllt, das im Feld Item Naming des Dialogs Document Options angegeben ist. Die Software weist automatisch die nächste verfügbare eindeutige ID auf Grundlage dieses Schemas zu, nachdem sie den gesamten Workspace und die Kennungen vorhandener Inhalte durchsucht hat.

    Ein Standard-Benennungsschema für Items – CMP-{00000} – ist vorgegeben. Sie können jedoch selbstverständlich Ihr eigenes Schema erstellen, indem Sie es in das Feld eingeben. Achten Sie darauf, dass der variable Teil in geschweiften Klammern steht (z. B. CMP-001-{0000}). Alternativ können Sie die automatisch zugewiesene ID eines Bauteils überschreiben, indem Sie die gewünschte ID direkt in das Feld Item ID einer Definition eingeben. Sie haben stets die volle Kontrolle und das letzte Wort darüber, wie die Items gekennzeichnet werden.

    Auch die Verwendung parameterbasierter Bauteilnamensvorlagen wird unterstützt. Mit solchen Vorlagen können Sie Ihre Bauteile präzise benennen beziehungsweise umbenennen, und zwar anhand der aktuell definierten Werte der Parameter, die diesen Bauteilen im Bauteileditor zur Verfügung stehen.
    Dieses Feld ist schreibgeschützt, wenn das Bauteil bereits im Workspace gespeichert wurde. Wenn Sie den Befehl Clear Link To Target Item verwenden (im Untermenü Operations des Rechtsklick-Kontextmenüs), wird die Verknüpfung zum vorhandenen Item im Workspace entfernt. Die Felder der Bauteildefinition werden so zurückgesetzt, dass ein neues Item erstellt werden kann, und das Feld Item ID kann wieder bearbeitet werden.
  • Component: Name – zeigt den für das Bauteil vergebenen, menschenlesbaren Namen an. Dieser Systemparameter ist bei der Suche im Workspace verfügbar und indiziert. Er bietet eine gute Möglichkeit, bestimmte Bauteile zu finden, ohne sich deren Item-ID merken zu müssen.

    Das Feld wird mit einem etwaigen Standardwert für den Systemparameter Name ausgefüllt, der in einer referenzierten Bauteilvorlage definiert wurde.

     
     
     
     
     

    Sie können Parameter eines Bauteils verwenden, um dessen Name zu definieren, sofern die Parameter (mit Werten) für das Bauteil definiert wurden. Setzen Sie den Parameternamen in eckige Klammern [ ]. Es können mehrere Parameter verwendet werden (z. B. [ParameterName1]_[ParameterName2]) – .

  • Component: Type – mit diesem Feld können Sie den Bauteiltyp definieren. Es ist ein wesentliches Attribut für die gezielte Suche nach Workspace-Bauteilen (und wird häufig verwendet, wenn Sie Ihre Bauteile über das Bedienfeld „Components“ durchsuchen). Klicken Sie auf dieses Feld und anschließend auf , um den Dialog Choose component type zu öffnen. Wählen Sie in diesem Dialog den gewünschten Bauteiltyp aus allen aktuell definierten Typen aus und klicken Sie anschließend auf OK – der ausgewählte Typ wird als Wert für das Attribut Type in die Haupttabelle der Definitionen eingetragen.

    Das Feld wird mit einem beliebigen Standardwert für den Parameter ComponentType ausgefüllt, der in einer referenzierten Komponentenvorlage definiert wurde, oder mit dem Komponententyp, der über den Dialog Create new component ausgewählt wurde. Dieser Dialog erscheint, wenn Sie versuchen, mit dem Befehl File » New » Component eine neue Komponente zu erstellen. Die Typen werden in den Einstellungen definiert. Klicken Sie unten im Dialog Choose component type auf die Schaltfläche , um die Seite Datenverwaltung – Komponententypen des Dialogs Preferences aufzurufen. Dort können Sie diese Liste an Ihre Anforderungen anpassen – entweder durch Hinzufügen neuer Typen und Untertypen oder durch Bearbeiten und Entfernen vorhandener Typen.
  • Component: Description – gibt die Beschreibung wieder, die der Komponente hinzugefügt wurde. Dieser Systemparameter ist bei der Suche im Workspace verfügbar und indiziert.

    Das Feld wird mit einem beliebigen Standardwert für den Systemparameter Description ausgefüllt, der in einer referenzierten Komponentenvorlage definiert wurde.

     
     
     
     
     

    Sie können die Parameter einer Komponente verwenden, um deren Description zu definieren, sofern die Parameter (mit Werten) für die Komponente definiert wurden. Setzen Sie den Parameternamen in eckige Klammern [ ]. Es können mehrere Parameter angegeben werden (z. B. [ParameterName1]_[ParameterName2]) – .

  • Models – diese Felder entsprechen den Einträgen im Bereich Required Models/Parameters des Dokuments. Für jedes hinzugefügte erforderliche Modell gibt es ein Feld, mit Ausnahme von Footprint-Modellen, für die mehrere definiert werden können. In jedem Feld wird angegeben, welches der verknüpften Modelle (im Bereich Model Links) für die Komponente verwendet werden soll.

    Blenden Sie Modellspalten ein oder aus, indem Sie die zugehörige Option Show für einen Eintrag Required Model aktivieren bzw. deaktivieren. Verwenden Sie die Mehrfachauswahl in Kombination mit den Optionen des Kontextmenüs, um den Anzeigestatus mehrerer Modelltypen umzuschalten.
  • Template Parameters – diese Felder entsprechen den Benutzerparametern, die aus einer referenzierten Revision einer Komponentenvorlage in den Komponenten-Editor übernommen wurden. Für jeden Parameter gibt es ein Feld. Die Reihenfolge der Parameter von links nach rechts in einer Komponentendefinition entspricht ihrer Reihenfolge von oben nach unten im Bereich Required Models/Parameters. Geben Sie bei Bedarf und sofern zutreffend Werte für die Parameter ein oder wählen Sie diese aus. Beispielsweise können Parameter, die in der Vorlage als Read Only gekennzeichnet wurden, nicht bearbeitet werden, während andere Parameter bearbeitbar sind. Wenn sie in der Vorlage als Required gekennzeichnet wurden, muss ihnen ein Wert zugewiesen werden. Andernfalls können Sie die Komponentendefinition nicht im Workspace speichern.

  • Parameters – diese Felder entsprechen den zusätzlichen Benutzerparametern, die Sie im Bereich Required Models/Parameters des Dokuments eingegeben haben. Für jeden zusätzlichen Parameter gibt es ein Feld. Die Reihenfolge der Parameter von links nach rechts in einer Komponentendefinition entspricht ihrer Reihenfolge von oben nach unten im Bereich Required Models/Parameters. Geben Sie bei Bedarf Werte für die Parameter ein.

    Dynamische Parameter (auf Elementebene) sind nicht sichtbar, wenn Sie den Komponenten-Editor im Modus Batch Component Editing verwenden. Im Modus Single Component Editing sind sie jedoch sichtbar – mehr erfahren.

  • Release: Current Rev. – dieses nicht bearbeitbare Feld zeigt die aktuelle (neueste) Revision der Komponente im Workspace an.

  • Release: Next Rev. – dieses nicht bearbeitbare Feld zeigt die nächste Revision der Komponente an, die beim nächsten Speichern der Komponentendefinition im Workspace gemäß dem gewählten Revisionsbenennungsschema erstellt wird.

  • Release: Action – dieses Feld zeigt die Aktion an, die der Freigabemanager im Rahmen des Speichervorgangs für diese Komponentendefinition ausführen wird. Bei einer Komponentendefinition, die noch nicht im Workspace gespeichert wurde, zeigt dieser Eintrag Create Item an. Bei einer Definition, die bereits im Workspace gespeichert wurde, zeigt dieser Eintrag Create Revision an. Wenn eine geplante Revision einer Komponente als Ziel ausgewählt ist, zeigt der Eintrag Release To Existing Revision an.

  • Part Choice n – dieser Eintrag entspricht einer Bauteilauswahl, die Sie dem Bereich Required Models/Parameters des Dokuments hinzugefügt haben. Die Reihenfolge der Bauteilauswahlen von links nach rechts in einer Komponentendefinition entspricht ihrer Reihenfolge von oben nach unten im Bereich Required Models/Parameters. Für jede hinzugefügte Bauteilauswahl gibt es zwei Felder, Manufacturer und Part Number, mit denen die Auswahl angegeben wird. Wenn Sie alternativ eine benutzerdefinierte Datenbank als Bauteilquelle konfiguriert und eine Bauteilauswahl über den Menüeintrag By Internal ID hinzugefügt haben, lauten die beiden Felder Part source und Internal ID. Verwenden Sie diese, um das Bauteil aus der internen Bauteildatenbank Ihres Unternehmens auszuwählen.

Die Felder Current Rev., Next Rev. und Action – die zusammen Release Status bilden – können über die Option Show Release Status unten im Bereich ein- oder ausgeblendet werden. Blenden Sie die Spalten für Vorlagenparameter, Parameter und Bauteilauswahl ein oder aus, indem Sie die zugehörige Option Show für einen Eintrag Required Parameter aktivieren bzw. deaktivieren. Verwenden Sie die Mehrfachauswahl in Kombination mit den Optionen des Kontextmenüs, um den Anzeigestatus mehrerer Parameter umzuschalten.
Wenn Sie versuchen, eine Komponente wieder im Workspace zu speichern, führt der Komponenten-Editor eine Validierung durch – einen Component Rule Check. Diese Funktion kann auch jederzeit manuell ausgeführt werden, indem Sie den Befehl Tools » Component Rule Check aus den Hauptmenüs auswählen. Stellen Sie zuvor sicher, dass Sie Ihre Komponente(n) lokal gespeichert haben (File » Save). Weitere Informationen finden Sie unter Eine Komponentenregelprüfung ausführen.

Arbeiten mit Komponentendefinitionen

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über die Arbeit mit diesem Bereich des Editors, einschließlich einiger praktischer und zeitsparender Funktionen.

Modellverknüpfungen vorhandenen Komponenten zuweisen

Bei vorhandenen Komponentendefinitionen können die erforderlichen Modellverknüpfungen auf folgende Weise zugewiesen werden:

  • Ziehen Sie eine Modellverknüpfung per Drag-and-drop in die entsprechende Spalte einer Komponentendefinition.

    Weisen Sie einer vorhandenen Komponente ein Modell zu, indem Sie es per Drag-and-drop aus dem Bereich Model Links in die entsprechende Modellspalte dieser Komponente ziehen.
    Weisen Sie einer vorhandenen Komponente ein Modell zu, indem Sie es per Drag-and-drop aus dem Bereich Model Links in die entsprechende Modellspalte dieser Komponente ziehen.

  • Über das Dropdown-Feld einer Modellspalte öffnen Sie ein spezielles Popup-Fenster für Modellverknüpfungen. Darin werden alle vorhandenen Modellverknüpfungen, die für den zuzuweisenden Modelltyp geeignet sind, in einer Tabelle mit sämtlichen Datenspalten angezeigt. Dies kann beim Suchen und Zuweisen eines Modells viel Zeit sparen, wenn die Anzahl der Komponentendefinitionen die Verwendung von Drag-and-drop erschwert oder der obere Abschnitt des Komponenteneditors mit dem Bereich Model Links eingeklappt ist. Mit dieser Methode können Sie dieselbe Modellverknüpfung auch mehreren Komponentendefinitionen zuweisen – wählen Sie einfach die Modellspalte für jede Komponente aus, bevor Sie das Popup-Fenster öffnen.

    Passen Sie die Fenstergröße nach Bedarf an. Klicken Sie auf das Steuerelement unten rechts im Fenster und ziehen Sie es, um die Größe gleichzeitig in beide Richtungen zu ändern. Klicken Sie oben links im Fenster auf die Schaltfläche zur Spaltenauswahl und deaktivieren Sie alle Spalten, die nicht sichtbar sein sollen. Die Reihenfolge der Spalten lässt sich durch Ziehen der Spaltenüberschriften ändern.

    Verwenden Sie das Suchfeld des Popup-Fensters, um das gewünschte Modell schnell zu finden. Sobald Sie Zeichen eingeben, werden passende Daten in allen Spalten dynamisch hervorgehoben. Wählen Sie die gewünschte Modellverknüpfung aus und drücken Sie entweder Enter oder doppelklicken Sie darauf, um das Modell zuzuweisen.

    Verwenden Sie das spezielle Popup-Fenster zur Auswahl von Modellverknüpfungen, um das gewünschte Modell zu suchen, zu finden und zuzuweisen.
    Verwenden Sie das spezielle Popup-Fenster zur Auswahl von Modellverknüpfungen, um das gewünschte Modell zu suchen, zu finden und zuzuweisen.

Erstellen einer neuen Komponente mit einem verknüpften Modell

Wenn noch keine Komponentendefinition vorhanden ist, können Sie diese auf folgende Weise erstellen und dabei die benötigte Modellverknüpfung automatisch zuweisen:

  • Ziehen Sie eine Modellverknüpfung per Drag-and-drop aus dem Bereich Model Links auf eine freie Stelle im Bereich Definitions, um eine neue Komponentendefinition hinzuzufügen, die dieses Modell verwendet.

    Weisen Sie ein Modell zu und fügen Sie gleichzeitig eine neue Komponente hinzu, indem Sie Drag-and-drop aus dem Bereich Model Links verwenden.
    Weisen Sie ein Modell zu und fügen Sie gleichzeitig eine neue Komponente hinzu, indem Sie Drag-and-drop aus dem Bereich Model Links verwenden.

  • Ziehen Sie ein Modell per Drag-and-drop direkt aus dem Panel Explorer in den Bereich Definition. Eine neue Komponentendefinition mit diesem Modell wird hinzugefügt. Falls das Modell im Bereich Model Links noch nicht vorhanden ist, wird dort außerdem ein Eintrag dafür hinzugefügt.

    Weisen Sie ein Modell zu und fügen Sie gleichzeitig eine neue Komponente hinzu, indem Sie Drag-and-drop aus dem Panel Explorer verwenden. Die Modellverknüpfung wird dem Bereich Model Links hinzugefügt, sofern sie dort noch nicht vorhanden ist.
    Weisen Sie ein Modell zu und fügen Sie gleichzeitig eine neue Komponente hinzu, indem Sie Drag-and-drop aus dem Panel Explorer verwenden. Die Modellverknüpfung wird dem Bereich Model Links hinzugefügt, sofern sie dort noch nicht vorhanden ist.

Hinzufügen mehrerer Komponenten

Mit dem Komponenteneditor können Sie mehrere neue Komponenten in einem Schritt hinzufügen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Befehl Operations » Add Components. Geben Sie anschließend im angezeigten Dialog Add Components die Anzahl der hinzuzufügenden Komponenten ein und klicken Sie auf OK – die entsprechende Anzahl neuer Komponentendefinitionen wird am Ende der aktuellen Liste in der Tabelle der Komponentendefinitionen hinzugefügt. Zusammen mit der Unterstützung für die Bearbeitung mehrerer Zellen und den Funktionen zum Kopieren und Einfügen können Sie so in kurzer Zeit eine umfangreiche Sammlung von Komponentendefinitionen erstellen.

Der Befehl ist auch über das Hauptmenü Edit des Editors verfügbar (Edit » Operations » Add Components).
Beachten Sie, dass die Eingabe einer zu großen Zahl im Dialog Add Components die Leistung beeinträchtigen und die Software während der Verarbeitung der Anfrage für längere Zeit blockieren kann!

Fügen Sie mehrere neue Komponentendefinitionen in zwei schnellen Schritten hinzu.
Fügen Sie mehrere neue Komponentendefinitionen in zwei schnellen Schritten hinzu.

Generieren einfacher Chipwiderstände

Sie können auch schnell eine Reihe von Komponentendefinitionen für Chipwiderstände erstellen. Wählen Sie dazu den Befehl Edit » Operations » Generate Basic Chip Resistors aus den Hauptmenüs oder klicken Sie im Definitionsbereich abseits vorhandener Definitionen mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Befehl Operations » Generate Basic Chip Resistors aus dem Kontextmenü.

Der Befehl ist im jeweiligen Menü nur verfügbar, wenn aktuell keine Komponentendefinition ausgewählt ist.

Nach dem Aufrufen des Befehls werden automatisch Komponentendefinitionen für den angegebenen Komponententyp generiert.

Die mit diesem Befehl generierten Komponentendefinitionen werden den bereits vorhandenen hinzugefügt. Die vorhandenen Definitionen werden also nicht durch die neu generierten überschrieben.

Erstellen von Komponenten über die Herstellerteilsuche

Um die Erstellung von Komponenten zu beschleunigen, bietet Altium Designer mit der Herstellerteilsuche die Möglichkeit, nach einem realen Bauteil zu suchen und es anschließend dem Komponenteneditor hinzuzufügen. Dabei erhalten Sie nicht nur einen neuen Komponentendefinitionseintrag für das ausgewählte Bauteil, sondern auch sämtliche Parameter, alle verfügbaren Datenblätter sowie eine darauf basierende Bauteilauswahl. Sie müssen dann nur noch die benötigten Domänenmodelle zusammenstellen, den Komponententyp und den Zielordner festlegen und die Komponente im Workspace speichern!

Beachten Sie, dass im Modus Batch Component Editing keine Modelle übernommen werden, auch wenn diese vorhanden sind – anders als bei der Verwendung der Herstellerteilsuche im Komponenteneditor im Modus Single Component Editing.

Um diese Funktion in Altium Designer nutzen zu können, muss die Softwareerweiterung Component From Supplier Search installiert sein. Diese Erweiterung wird standardmäßig mit Altium Designer installiert. Sie kann manuell installiert oder entfernt werden.

Weitere Informationen zur Verwaltung von Erweiterungen finden Sie auf der Seite Extending Your Installation (Altium Designer Develop, Altium Designer Agile, Altium Designer).

Die Funktion wird über den Bereich Definitions des Komponenteneditors aufgerufen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Befehl Operations » Create from Part Search aus dem Kontextmenü des Bereichs. Alternativ wählen Sie den Befehl Edit » Operations » Create from Part Search aus den Hauptmenüs oder klicken in den Definitionsbereich und verwenden die Tastenkombination Shift+Ctrl+M.

Der Dialog Manufacturer Part Search wird angezeigt. Suchen Sie in den Datenbanken realer, von den aktuell aktivierten Lieferanten angebotener Bauteile nach dem gewünschten Bauteil (oder den gewünschten Bauteilen), wählen Sie einen Eintrag aus und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

Der Dialog wird genauso verwendet wie das Panel zur Herstellersuche. Weitere Informationen finden Sie auf der verlinkten Seite.
Die Suchergebnisse im Dialog sind nach Herstellerteilen gegliedert. Die zugehörigen SPN-Einträge spiegeln die aktivierten Anbieter wider, die das jeweilige Bauteil liefern. Wenn Sie ein Bauteil auswählen, wird das Herstellerteil zum Erstellen der neuen Komponentendefinition verwendet. Da die Erstellung auf dem Herstellerteil und nicht auf einem bestimmten Anbieter oder Lieferanten basiert, erhalten Sie eine einzige Bauteilauswahl, die alle Beschaffungsoptionen der Lieferanten umfasst, die dieses Bauteil anbieten und über Ihren Workspace verfügbar sind. Parameter werden gemäß den definierten Parameter Import Options importiert, die auf der Seite Datenverwaltung – Bauteilanbieter des Dialogs Preferences konfiguriert werden.

Öffnen Sie den Dialog Manufacturer Part Search und suchen Sie nach einem Bauteil, das Sie in den Komponenteneditor übernehmen möchten.
Öffnen Sie den Dialog Manufacturer Part Search und suchen Sie nach einem Bauteil, das Sie in den Komponenteneditor übernehmen möchten.

Nachdem Sie auf OK geklickt haben, geschieht Folgendes:

  • Im Definitionsbereich des Komponenteneditors wird ein Komponenteneintrag für das ausgewählte Bauteil erstellt. Die Definition erhält:
    • Die nächste verfügbare eindeutige Item-ID entsprechend dem definierten Item Naming-Schema, das vom Komponenteneditor verwendet wird.
    • Den Wert des Parameters Manufacturer Part Number des ausgewählten Bauteils als Wert seines Systemparameters Name zuweisen.
    • Den Wert des Parameters Description des ausgewählten Bauteils als Wert seines Systemparameters Description zuweisen.
  • Alle für das ausgewählte Bauteil definierten Parameter (wie im Dialog angezeigt) werden der Liste Required Models/Parameters hinzugefügt. Alle werden sichtbar gemacht (die zugehörige Option Show wird aktiviert). Dies bedeutet lediglich, dass im Bereich Definitions standardmäßig für jeden Parameter eine Spalte angezeigt wird.
  • Für jedes verfügbare Datenblatt des ausgewählten Bauteils werden außerdem Parametereinträge hinzugefügt (in Form eines Paars aus ComponentLinknDescription und ComponentLinknURL).
  • Der Definition wird eine Bauteilauswahl (Part Choice 1) hinzugefügt. Dabei werden die Werte der Parameter Manufacturer und Manufacturer Part Number des Bauteils verwendet, um die Felder Manufacturer bzw. Part Number dieser Auswahl auszufüllen.
Parameter werden gemäß den definierten Parameter Import Options importiert, die auf der Seite Datenverwaltung – Bauteilanbieter des Dialogs Preferences konfiguriert werden.

Beispiel der resultierenden Definition und der hinzugefügten Parameter für ein ausgewähltes Bauteil im Dialog Manufacturer Part Search. Hervorhebungen kennzeichnen die Daten, die vom Herstellerbauteil übernommen werden.
Beispiel der resultierenden Definition und der hinzugefügten Parameter für ein ausgewähltes Bauteil im Dialog Manufacturer Part Search. Hervorhebungen kennzeichnen die Daten, die vom Herstellerbauteil übernommen werden.

Festlegen des Komponententyps

Im Komponenten-Editor können Sie den Komponententyp beim Konfigurieren einer Komponentendefinition festlegen. Dies ermöglicht eine gezielte Suche über die leistungsstarke Suchfunktion des Workspace. Mit dieser Funktion können Sie nicht nur nach Komponententyp suchen, sondern dank der Unterstützung einheitenbezogener Komponentenparameter auch intelligenter suchen. Wenn Sie Ihre eigene Workspace-Bibliothek über das Components-Panel durchsuchen, wird die Gruppierung Categories der Komponenten aus dem für jede Komponente definierten Komponententyp abgeleitet.

Der Komponententyp wird über das Attribut Type im Bereich Component des Definitionsbereichs festgelegt. Klicken Sie auf das Feld Type und anschließend auf , um den Dialog Choose component type zu öffnen. Wählen Sie in diesem Dialog den gewünschten Komponententyp aus und klicken Sie anschließend auf OK. Der ausgewählte Typ wird als Wert des Attributs Type in die Haupttabelle der Definitionen eingetragen.

Der Dialog Choose component type bietet eine Standardauswahl an Komponententypen. Die Typen werden in den Voreinstellungen definiert. Klicken Sie unten im Dialog auf die Schaltfläche , um die Seite Datenverwaltung – Komponententypen des Dialogs Preferences zu öffnen. Dort können Sie diese Liste an Ihre Anforderungen anpassen, indem Sie neue Typen und Untertypen hinzufügen oder vorhandene Typen bearbeiten und entfernen.

Beispiel für das Festlegen des Attributs Type einer Komponentendefinition auf Diode.
Beispiel für das Festlegen des Attributs Type einer Komponentendefinition auf Diode.

Das Feld Type kann für mehrere Komponentendefinitionen in einem einzigen Schritt festgelegt werden. Wählen Sie für jede gewünschte Komponentendefinition das Feld Type aus und legen Sie anschließend für eine davon den Typ fest, um ihn auf alle anderen anzuwenden.

Sie können den Komponententyp einer oder mehrerer Komponenten auch nach dem Speichern direkt in einen völlig anderen Typ ändern. Wählen Sie im Components-Panel oder im Explorer-Panel die zu ändernden Komponenten aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Operations » Change Component Type. Daraufhin wird der Dialog Choose component type angezeigt, in dem Sie den neuen Komponententyp auswählen können.
Das Feld wird mit dem Standardwert des Parameters ComponentType gefüllt, sofern dieser in einer referenzierten Komponentenvorlage definiert wurde, oder mit dem Komponententyp, der im Dialog Create new component ausgewählt wurde. Dieser Dialog erscheint, wenn Sie mit dem Befehl File » New » Component eine neue Komponente erstellen.

Unterstützung für einheitenbezogene Datentypen von Komponentenparametern

Der Komponenten-Editor unterstützt einheitenbezogene Datentypen für Komponentenparameter, die in einer referenzierten Komponentenvorlage definiert sind. Sie können den Wert eines Parameters direkt in das entsprechende Feld einer Komponentendefinition eingeben und dabei verschiedene Formate verwenden, etwa 2.2k, 2k2, 4M oder 2.5GHz. Der Workspace verfügt über die erforderliche Logik, um den numerischen Wert hinter diesen Eingaben zu erkennen.

Diese Funktion einer Komponentenvorlage ermöglicht eine gezielte Suche über die Suchfunktion des Workspace. Mit dieser Funktion können Sie nicht nur nach Komponententyp suchen, sondern mithilfe von Bereichssuchen auch intelligenter suchen. Dank einheitenbezogener Komponentenparameter können Sie beispielsweise schnell eine Suche definieren, um alle Kondensatoren mit einer Kapazität zwischen 47uF und 220uF zu finden.

Einheitenbezogene Parameter werden auch für die intelligente Filterung verwendet, wenn Sie Ihre eigenen Komponenten über das Components-Panel durchsuchen.
Einheitenbezogene Datentypen für Komponentenparameter können nur über eine Komponentenvorlage definiert werden.

Komponentenparameter aus einer referenzierten Komponentenvorlage mit einheitenbezogenen Datentypen.
Komponentenparameter aus einer referenzierten Komponentenvorlage mit einheitenbezogenen Datentypen.

Wenn Sie einen Wert für einen Komponentenparameter mit einheitenbezogenem Datentyp als gewünschten Wert in einer Komponentendefinition eingeben, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Sie können den Wert in verschiedenen Formaten eingeben: 
    • Nur numerischer Wert (z. B. 10). Beachten Sie, dass die Einheit automatisch angewendet wird, wenn der Datentyp eine Einheit besitzt. Bei Datentypen mit Einheit steht diese in Klammern hinter dem Namen.
    • Numerischer Wert in wissenschaftlicher Schreibweise (z. B. 1e10, 1E6).
    • Numerischer Wert und Einheit (z. B. 10F).
    • Numerischer Wert mit Präfix (z. B. 10k). Die passende Einheit wird gegebenenfalls automatisch hinzugefügt.
    • Numerischer Wert mit Präfix und Einheit (z. B. 10kF).
    • Numerischer Wert mit Präfix in der üblichen technischen Schreibweise (z. B. für einen Widerstand: 2k2, 2K2, 10r2, 10R2). Der Wert wird automatisch entsprechend normalisiert (z. B. wird 2K2 zu 2.2k).
  • Sie können Präfix und/oder Einheit mit oder ohne Leerzeichen nach dem numerischen Wert eingeben (z. B. 10uF oder 10 uF). Das Leerzeichen wird automatisch entfernt.
Beachten Sie, dass bei technischen Abkürzungen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Die Eingabe von 2k2 entspricht daher der Eingabe von 2K2, und die Eingabe von 100R entspricht der Eingabe von 100r. Die einzige Ausnahme sind M (Mega) und m (Milli).

Unterstützung für wörterbuchdefinierte Datentypen von Bauteilparametern

Der Bauteileditor unterstützt wörterbuchdefinierte Datentypen von Bauteilparametern, die in einer referenzierten Bauteilvorlage konfiguriert sind. Sie können den Wert eines Parameters aus den im Wörterbuch definierten Optionen auswählen, indem Sie in die Wertzelle klicken und die Dropdown-Liste verwenden. Sie können auch in die Wertzelle klicken und mit der Eingabe eines Werts beginnen – die Dropdown-Liste öffnet sich, und der am besten passende Wert wird in der Liste hervorgehoben.

Wörterbuchdefinierte Datentypen für Bauteilparameter können nur über eine Bauteilvorlage konfiguriert werden.

Bauteilparameter aus einer referenzierten Bauteilvorlage mit einheitenbewussten Datentypen.
Bauteilparameter aus einer referenzierten Bauteilvorlage mit einheitenbewussten Datentypen.

Wenn Sie Administrator des Workspace sind, klicken Sie auf das Symbol  rechts neben dem Wertfeld, um die Seite Settings – Vault – Dictionaries der Browseroberfläche des Workspace zu öffnen, auf der Sie die Wörterbücher verwalten können. 

  • ​​​​​Werte wörterbuchdefinierter Parameter werden beim Speichern des Bauteils im Workspace validiert. Wenn der Wert nicht mehr mit dem Wörterbuch übereinstimmt (z. B. wenn der Wert aus dem Workspace entfernt wurde und anschließend das Bauteil, das diesen Wert verwendet, zur Bearbeitung geöffnet wurde), wird das Wertfeld rot hervorgehoben, um Sie darauf hinzuweisen, dass der Wert nicht anwendbar ist. Sie können ein Bauteil erst dann im Workspace speichern, wenn die Werte mit den Wörterbüchern übereinstimmen.

  • Wenn Wörterbücher in der Browseroberfläche des verbundenen Workspace geändert wurden, müssen Sie die Verbindung zum Workspace trennen und erneut herstellen, damit diese Änderungen in Altium Designer übernommen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Zugriff auf Ihren Workspace.

Verwendung von Vorlagen für Bauteilnamen

Der Bauteileditor unterstützt (nur im Modus Batch Component Editing) die Verwendung parameterbasierter Component Name Templates. Mit solchen Vorlagen können Sie Ihre Bauteile – genauer gesagt deren Item ID – anhand der aktuell definierten Werte der Parameter, die diesen Bauteilen im Editor zur Verfügung stehen, gezielt benennen bzw. umbenennen (Benutzer-/Vorlagenparameter, keine Systemparameter). Fügen Sie einen Parameter im Format [<ParameterName>] in die Benennungsvorlage ein. Beispiele hierfür sind:

  • CMP-[Value]

  • CMP-[Part Number]

  • [Part Number]-[Value]

  • [Value]

  • [Part Number]

Sie können in Ihren Vorlagen auch mehrere Parameterdeklarationen verwenden, zum Beispiel:

  • CMP-[Part Number]-[Value]
  • CMP-[Manufacturer Part Number]-[Value]-[Tolerance]

Darüber hinaus können Sie optional ein Iteratormakro hinzufügen, das in geschweiften Klammern angegeben wird (z. B. {000}, {00A}), zum Beispiel:

  • CMP-[Value]-{001}
  • CMP-[Part Number]-{00A}

Im einfachsten Fall kann die gewünschte Benennungsvorlage als Standardbenennungsschema in das Feld Item Naming des Dialogs Document Options eingegeben werden. Der Anfangsindex ist in diesem Fall immer null. Für mehr Kontrolle wählen Sie die umzubenennenden Bauteile aus und wählen den Befehl Edit » Operations » Rename Component (Edit » Operations » Rename n Components) aus den Hauptmenüs oder klicken mit der rechten Maustaste und wählen den Befehl Operations » Rename Component (Operations » Rename n Components) aus dem Kontextmenü. Daraufhin wird der Dialog Component Name Template angezeigt. Verwenden Sie diesen Dialog, um die gewünschte Naming Scheme anzugeben und den Initial Index festzulegen (sofern der Vorlage ein Iteratormakro hinzugefügt wurde).

Beachten Sie, dass der Dialog zunächst das im Dialog Document Options eingegebene Standardbenennungsschema anzeigt. Wenn Sie dieses Schema beibehalten, können Sie den Initial Index nicht ändern. Dieser lässt sich nur ändern, wenn ein anderes Benennungsschema verwendet wird.

Ein Beispiel für die Verwendung der Parameter CompanyPrtType und Value in einer Benennungsvorlage, um ausgewählte Bauteile, die im Bauteileditor definiert werden, schnell umzubenennen.
Ein Beispiel für die Verwendung der Parameter CompanyPrtType und Value in einer Benennungsvorlage, um ausgewählte Bauteile, die im Bauteileditor definiert werden, schnell umzubenennen.

  • Das beim Umbenennen verwendete Benennungsschema gilt nur für diesen Vorgang. Es ersetzt nicht das definierte Standardbenennungsschema des Dokuments. Wenn zusätzlich hinzugefügte Bauteildefinitionen nach demselben Schema benannt werden sollen, müssen Sie dieses Schema auf Dokumentebene definieren, indem Sie das Feld Component Naming im Dialog Document Options entsprechend ändern.
  • Der Item ID einer einzelnen Bauteildefinition kann auch direkt in der Tabelle geändert werden. Klicken Sie einmal, um die Zelle Item ID zu fokussieren, und klicken Sie dann erneut (oder drücken Sie F2), um die direkte Bearbeitung zu aktivieren. Ändern Sie den Namen nach Bedarf. Beachten Sie, dass Parameterdeklarationen bei dieser direkten Bearbeitung des Namens nicht unterstützt werden.

Bauteiloptionen

Mit dem Komponenten-Editor können Sie eine oder mehrere Part Choices für eine Komponente festlegen – die „zulässigen“ Herstellerbauteile, mit denen die Komponente auf der bestückten Leiterplatte realisiert werden kann. Die eigentlichen Lieferketteninformationen – Hersteller (und Teilenummer), Lieferant (und Teilenummer), Beschreibung, Preise und Verfügbarkeit – stammen aus dem lokalen Part Catalog des Workspace und der jeweiligen Bauteilquelle.

Jeder Workspace verfügt über einen eigenen Part Catalog. Dabei handelt es sich um eine lokale Bauteilkatalog-Datenbank zur Verwaltung und Nachverfolgung von Herstellerbauteilen und den zugehörigen Lieferantenbauteilen. Der lokale Bauteilkatalog speichert Einträge für tatsächliche Herstellerbauteile sowie einen oder mehrere Einträge für Lieferantenbauteile – also die von Lieferanten/Händlern angebotenen Varianten dieser Herstellerbauteile. Jedes Lieferantenbauteil verweist auf einen Eintrag in einer Bauteildatenbank: entweder in der zusammengeführten Bauteildatenbank des Altium Parts Provider (der wiederum auf aktivierte Lieferanten zugreift und deren Bauteile erfasst) oder, bei einem Enterprise Server Workspace, in einer verknüpften lokalen Bauteildatenbank (ODBC-basiert). Aktivieren Sie die benötigten Lieferanten und legen Sie die Standort-/Währungseinstellungen für den Altium Parts Provider im Bereich Part Providers der Browseroberfläche des Workspace fest. Solange Sie von Altium Designer aus mit Ihrem Workspace verbunden sind, ist der Bereich Altium Parts Options auf der Seite Datenverwaltung – Bauteilanbieter des Dialogs Preferences schreibgeschützt und übernimmt die für den Workspace definierten Einstellungen. Weitere Informationen zur Verwaltung der Bauteilquelle Altium Parts Provider für Ihren Workspace finden Sie unter Part Source Configuration (Altium 365 Workspace, Enterprise Server Workspace).

Fügen Sie im Bereich Required Models/Parameters eine Bauteiloption hinzu: Klicken Sie auf das Bedienelement Add und verwenden Sie den Befehl By MPN aus dem Untermenü Part Choices. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Datenbank als Bauteilquelle konfiguriert haben, können Sie alternativ den Menüeintrag By Internal ID auswählen. Sie können beliebig viele Bauteiloptionen hinzufügen.

Wenn Sie eine Bauteiloption für die zu definierende(n) Komponente(n) hinzufügen, wird im Definitionsbereich ein Eintrag – Part Choice n – mit zwei Spalten zur Festlegung dieser Option ergänzt. Welche Spalten angezeigt werden, hängt von der gewählten Art der Bauteiloption ab:

  • By MPN – die beiden angezeigten Spalten sind Manufacturer und Part Number.

  • By Internal ID – die beiden angezeigten Spalten sind Part source und Internal ID.

Hinzufügen einer Bauteiloption (By MPN) für die zu definierende(n) Komponente(n). Bewegen Sie den Mauszeiger darüber, um ein Beispiel für eine hinzugefügte Bauteiloption By Internal ID zu sehen, mit der Sie ein Bauteil aus der internen Bauteildatenbank Ihres Unternehmens verknüpfen können.
Hinzufügen einer Bauteiloption (By MPN) für die zu definierende(n) Komponente(n). Bewegen Sie den Mauszeiger darüber, um ein Beispiel für eine hinzugefügte Bauteiloption By Internal ID zu sehen, mit der Sie ein Bauteil aus der internen Bauteildatenbank Ihres Unternehmens verknüpfen können.

Geben Sie den Hersteller und die Herstellerteilenummer des tatsächlichen Bauteils, das bei der Fertigung und Bestückung der Leiterplatte verwendet werden soll, in die Felder Manufacturer bzw. Part Number ein.

Wenn Sie eine konfigurierte benutzerdefinierte Datenbank als Bauteilquelle verwenden, wählen Sie die Bauteilquelle im Feld Part source aus. Alle für den Workspace definierten benutzerdefinierten Datenbank-Bauteilquellen werden aufgelistet. Geben Sie die ID des gewünschten Bauteils in das Feld Internal ID ein.

Wenn Sie den Komponenten-Editor im Batch Component Editing -Modus öffnen und in einer Komponente ein Parameterpaar für Hersteller und Herstellerteilenummer erkannt wird, öffnet sich der Dialog Part Choice Migration mit dem Vorschlag, diese Parameter in Bauteiloptionen umzuwandeln (). Wenn Sie die Parameter in Bauteiloptionen kopieren oder verschieben lassen, werden neue Bauteiloptionen erstellt, deren Werte für Manufacturer und Part Number durch die Parameterwerte festgelegt werden.

Komponentenparameter, die als Hersteller und Herstellerteilenummer erkannt werden, sind im nachfolgenden ausklappbaren Abschnitt aufgeführt. Auch Parameter mit numerischen Suffixen im Namen werden erkannt (z. B. Parameter mit den Namen Manufacturer 1 und Manufacturer Part Number 1).

Beachten Sie folgende Punkte:

  • Das Hinzufügen einer Bauteiloption bedeutet nicht, dass eine Komponentendefinition diese verwenden muss. Wenn Sie jedoch in eines der beiden Felder einen Wert eingeben, erhält das andere Feld einen roten Rahmen. Dieser weist darauf hin, dass dort nun ebenfalls ein Wert erforderlich ist, bevor die Komponente im Workspace gespeichert werden kann.

  • Wenn Sie einen falschen Feldwert eingeben und das Bauteil vom Workspace nicht abgerufen werden kann, wird der Text grau und kursiv dargestellt. Sobald beide Einträge korrekt sind, erscheint der Text wieder als normaler weißer Text. Beachten Sie, dass bei den Werten nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird.

Dialoggestütztes Hinzufügen von MPN-Bauteiloptionen

Sie können Hersteller und Teilenummer zwar direkt in die zugehörigen Zellen einer Bauteiloption eingeben, wesentlich einfacher ist jedoch die Verwendung eines Dialogs, in dem Sie nach einem Herstellerbauteil suchen können. Um auf diese Funktion zuzugreifen, fügen Sie zunächst den Eintrag Part Choice 1 im Bereich Required Models/Parameters hinzu und klicken Sie anschließend in eine der Zellen dieser Option (für die gewünschte, zu definierende Komponente). Im Bereich Preview des Editors wird die Schaltfläche angezeigt. Klicken Sie darauf, um den Dialog Add Part Choices zu öffnen. Dieser wird auf dieselbe Weise verwendet wie das Panel „Herstellerbauteilsuche“ (Einzelheiten zu sämtlichen Bedienelementen finden Sie auf dieser Seite).

Auswählen einer Bauteiloption: Suchen Sie im Dialog Add Part Choices nach dem gewünschten Herstellerbauteil, wählen Sie dessen Eintrag aus und klicken Sie auf OK.
Auswählen einer Bauteiloption: Suchen Sie im Dialog Add Part Choices nach dem gewünschten Herstellerbauteil, wählen Sie dessen Eintrag aus und klicken Sie auf OK.

Die Suchergebnisse im Dialog sind nach Herstellerbauteilen gegliedert. Die zugehörigen SPN-Einträge entsprechen den aktivierten Händlern, die das jeweilige Bauteil liefern. Wenn Sie ein Bauteil auswählen, wird das Herstellerbauteil zur Liste der Bauteiloptionen hinzugefügt. Durch die Verwendung des Herstellerbauteils statt eines bestimmten Händlers/Lieferanten erhalten Sie eine einzige Bauteiloption, die alle Beschaffungsmöglichkeiten der Lieferanten umfasst, die dieses Bauteil anbieten und über Ihren Workspace verfügbar sind.

Suchen Sie im Dialog nach dem gewünschten Herstellerbauteil, wählen Sie ein Bauteil aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche OK. Klicken Sie auf den Eintrag SPNs eines Herstellerbauteils – Supplier Part Numbers –, um die verfügbaren Lieferanten dieses Bauteils anzuzeigen und anhand von Verfügbarkeit, Preisen usw. zu beurteilen, ob Sie die richtige Bauteiloption wählen. Das ausgewählte Bauteil wird in den Komponenten-Editor übernommen – sowohl in die Zellen des Eintrags Part Choice 1 als auch in den Bereich Preview.

Beispiel einer Bauteiloption, die über den Dialog Add Part Choices hinzugefügt wurde und im Komponenten-Editor angezeigt wird.
Beispiel einer Bauteiloption, die über den Dialog Add Part Choices hinzugefügt wurde und im Komponenten-Editor angezeigt wird.

Fügen Sie bei Bedarf weitere Bauteiloptionen hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche klicken. Der zugehörige Eintrag Part Choice n wird automatisch erstellt.

Um eine Bauteiloption zu entfernen, wählen Sie sie in der Liste aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche .

Auf der Seite Hinzufügen von Lieferketteninformationen zu einer Komponente erfahren Sie mehr über die Informationen, die eine Bauteiloption bereitstellt.

Automatische Rangfolge von Bauteiloptionen

Zusätzlich zur Möglichkeit, einer Bauteiloption mithilfe der Sternfunktion einen benutzerdefinierten Rang zuzuweisen, können Sie die Rangfolge von Bauteiloptionen für Komponenten, die im Komponenteneditor definiert oder bearbeitet werden, auch automatisch festlegen.

  • Wählen Sie einen oder mehrere Komponentendefinitionseinträge aus, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie den Befehl Set Part Choice Ranks Automatically aus dem Kontextmenü, um die Rangfolge der Bauteiloptionen der ausgewählten Komponenten festzulegen.

  • Wählen Sie den Befehl Tools » Set Part Choice Ranks Automatically aus den Hauptmenüs, um die Rangfolge der Bauteiloptionen aller Komponenten festzulegen.

Bauteiloptionen werden in der Tabelle der Komponentendefinitionen und im Vorschaubereich des Editors entsprechend den festgelegten Rängen sortiert. Bereits eingestufte Bauteiloptionen behalten ihre bestehende Reihenfolge bei.

Datenblätter an Komponentendefinitionen anhängen

Beim Definieren von Komponenten im Komponenteneditor können ein oder mehrere Datenblätter an eine oder mehrere Komponenten angehängt werden. So können Sie beispielsweise schnell dieselben benötigten Datenblätter an alle Komponenten einer bestimmten Familie anhängen.

Verknüpfen verschiedener Datenblätter beim Bearbeiten einer Komponente im Komponenteneditor.
Verknüpfen verschiedener Datenblätter beim Bearbeiten einer Komponente im Komponenteneditor.

Das Anhängen von Datenblättern an eine Komponentendefinition umfasst mehrere Schritte, die hier zusammengefasst und in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben werden:

  1. Verwendung von Datenblättern aktivieren.
  2. Datenblätter für eine ausgewählte Komponente hochladen.
  3. Hochgeladene Datenblätter anderen Komponentendefinitionen zuweisen.

Validierungsprüfung der Komponentenbenennung

Die Software validiert die IDs von Komponenten, die von mehreren Benutzern zum Speichern in einem Workspace erstellt werden, und verhindert so Probleme durch doppelte Item-IDs. Wenn ein Benutzer ein Komponenten-Item erstellt, wird die zugewiesene Item-ID „gesperrt“, sodass kein anderer Benutzer diese ID verwenden kann – selbst wenn der erste Benutzer die Komponente noch nicht im Workspace gespeichert hat oder sie gar nicht speichert. Wenn andere Benutzer die Item-ID im Rahmen ihrer Komponentendefinition manuell in eine ID ändern, die bereits von einem vorhandenen Item (oder einem zur Erstellung vorgesehenen Item) verwendet wird, wird sie gemäß dem geltenden Benennungsschema durch die nächste verfügbare, unbenutzte ID ersetzt.

Eine gesperrte Komponenten-Item-ID wird nach 30 Minuten automatisch freigegeben, wenn innerhalb dieser Zeit keine Speicherung erfolgt ist.

Eine Kopie einer Komponentendefinition erstellen

Damit Sie schnell Komponentendefinitionen erstellen können, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden, bietet der Editor eine Kopierfunktion. Um eine Kopie einer vorhandenen Definition zu erstellen, wählen Sie diese in der Definitionsliste aus und wählen Sie den Befehl Edit » Make a copy of the component aus den Hauptmenüs. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen den Befehl Make a copy of the component aus dem Kontextmenü (Tastenkombination: Ctrl+D). Die Kopie wird am Ende der Definitionsliste hinzugefügt.

Die Kopie entspricht der ursprünglichen Komponentendefinition exakt in folgenden Punkten:

  • Sie verwendet denselben Zielordner im Workspace – den Ordner, in dem die ursprüngliche Komponente vorhanden ist oder als Ziel vorgesehen ist (falls sie selbst noch nicht gespeichert wurde).
  • Sie verweist auf dieselben Domänenmodelle.
  • Sie hat dieselben Werte für Name, Description, Type, Vorlagenparameter und alle zusätzlichen benutzerdefinierten Parameter.

Sie unterscheidet sich in folgenden Punkten:

  • Sie enthält keine der für die ursprüngliche Komponente definierten Datenblätter.

  • Sie enthält keine der für die ursprüngliche Komponente definierten Bauteilauswahlen.

  • Sie erhält die nächste verfügbare eindeutige Item-ID.

  • Sie ist so eingestellt, dass sie als erste Revision eines neuen Komponenten-Items gespeichert wird (Action ist auf Create Item gesetzt).

Ein Beispiel für das Kopieren einer Komponentendefinition – nehmen Sie nach dem Kopieren die erforderlichen Änderungen vor, beispielsweise an den Werten eines oder mehrerer Parameter, definieren Sie Bauteilauswahlen und fügen Sie bei Bedarf Datenblätter hinzu.
Ein Beispiel für das Kopieren einer Komponentendefinition – nehmen Sie nach dem Kopieren die erforderlichen Änderungen vor, beispielsweise an den Werten eines oder mehrerer Parameter, definieren Sie Bauteilauswahlen und fügen Sie bei Bedarf Datenblätter hinzu.

Nehmen Sie nach dem Kopieren die erforderlichen Änderungen vor, z. B. an den Werten eines oder mehrerer Parameter.

Die Kopierfunktion ähnelt der aufeinanderfolgenden Verwendung der Befehle Copy Component und Paste Component. Sie bietet zwar eine schnellere Möglichkeit, eine vorhandene Komponentendefinition zu kopieren, lässt sich jedoch nur auf eine einzelne Komponentendefinition anwenden. Die Befehle zum Kopieren/Einfügen von Komponenten können dagegen auf mehrere Definitionen angewendet werden.

Komponentendefinitionen gruppieren

Komponentendefinitionen können anhand jeder sichtbaren Spaltenüberschrift gruppiert werden. Klicken Sie dazu auf eine Spaltenüberschrift, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Überschrift auf den Text Drag a column header here to group by that column.

Die folgende Abbildung zeigt beispielsweise die Gruppierung der Komponentendefinitionen nach dem Parameter Case-Metric. Dabei werden die Komponentendefinitionen in so viele Gruppen aufgeteilt, wie es unterschiedliche Werte in der Gruppierungsspalte gibt – in diesem Fall entstehen neun Gruppen.

Gruppierung der Komponentendefinitionen anhand der Werte in einer Spalte, in diesem Fall nach dem Parameter Case-Metric.
Gruppierung der Komponentendefinitionen anhand der Werte in einer Spalte, in diesem Fall nach dem Parameter Case-Metric.

Durch Verschachteln der Spaltenüberschriften lässt sich eine Gruppenhierarchie erstellen. Im Bereich der gruppierten Spalten können Sie die Gruppierungsreihenfolge bei Bedarf per Drag-and-drop neu festlegen.

Komponentendefinitionen sortieren

Komponentendefinitionen können nach einer bestimmten Spalte sortiert werden, indem Sie auf deren Überschrift klicken. Klicken Sie einmal, um aufsteigend zu sortieren (anhand des Inhalts dieser Spalte). Klicken Sie erneut, um absteigend zu sortieren.

Sie können nach mehreren Spalten sortieren. Wenn die Komponentendefinitionen bereits nach einer bestimmten Spalte sortiert sind, führen Sie Shift+Click auf einer anderen Spalte aus, um anhand deren Inhalts eine untergeordnete Sortierung vorzunehmen.

Um die Sortierung für eine Spalte aufzuheben, führen Sie Ctrl+Click auf deren Überschrift aus.

Spaltenbasierte Filterung von Komponentendefinitionen

Wie in einer Excel-Tabelle lassen sich die Bauteildefinitionen anhand der Inhalte jeder Spalte weiter filtern. Klicken Sie dazu auf das kleine Trichtersymbol (Filter) rechts in einer Spaltenüberschrift (). Daraufhin erscheint ein Menü mit einem Kontrollkästchen für jeden in dieser Spalte vorhandenen Wert. Aktivieren Sie die gewünschten Kontrollkästchen, um die Liste auf Bauteildefinitionen mit diesen Werten zu beschränken.

Für eine präzisere Steuerung der Filterung können Sie alternativ (Custom...) auswählen. Dadurch wird der Dialog Custom Filter geöffnet. In diesem Dialog können Sie einen benutzerdefinierten Filter nach Ihren Anforderungen einrichten, indem Sie anhand von Filterkriterien für die Datenspalte festlegen, welche Informationszeilen angezeigt werden sollen.

Wählen Sie zwischen einer standardmäßigen und einer benutzerdefinierten Spaltenfilterung.
Wählen Sie zwischen einer standardmäßigen und einer benutzerdefinierten Spaltenfilterung.

Wenn ein Spaltenfilter angewendet wird, erscheint das Filtersymbol blau (). Dies zeigt an, dass anhand dieser Spalte gefiltert wird. Filter können auf mehrere Datenspalten angewendet werden. Jeder „Spaltenfilter“ wird im Gesamtfilter als UND-verknüpfte Bedingung berücksichtigt. Am unteren Rand des Bereichs wird eine Textdarstellung der aktuell wirksamen Filterung angezeigt.

Ein Beispiel für die Anwendung von Spaltenfiltern.
Ein Beispiel für die Anwendung von Spaltenfiltern.

Um die Filterung für eine Spalte aufzuheben, wählen Sie den Eintrag (All) im Filter-Dropdown-Menü. Um die Filterung vollständig aufzuheben, klicken Sie auf die Schaltfläche links neben der Textdarstellung des Filters. Um den Filter zu deaktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen links neben seiner Textdarstellung. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Filter wieder einzuschalten.
Während einer Bearbeitungssitzung steht ein Verlauf der zuletzt verwendeten Filter zur Verfügung. Klicken Sie auf die Schaltfläche rechts neben der Textdarstellung des aktuellen Filters, um den Verlauf anzuzeigen. Die Verlaufsliste wird gelöscht, sobald der temporäre Bauteileditor geschlossen wird.

Um den aktuellen Filter weiter anzupassen, klicken Sie auf die Schaltfläche ganz rechts neben der Textdarstellung des Filters. Dadurch wird der Dialog Filter Builder geöffnet.

Verwenden Sie den Dialog Filter Builder, um anspruchsvollere Filter zu erstellen.
Verwenden Sie den Dialog Filter Builder, um anspruchsvollere Filter zu erstellen.

In diesem Dialog können Sie bei Bedarf differenziertere und komplexere Filter erstellen:

  • Filter - Klicken Sie hier, um auf zusätzliche Filterbedingungen zuzugreifen. Klicken Sie auf Clear All, um alle Filter zu löschen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
    • Add Condition - Klicken Sie hier, um eine Filterbedingung hinzuzufügen, beispielsweise equals, between usw.
    • Add Group - Klicken Sie hier, um eine Filtergruppe hinzuzufügen, beispielsweise AND, OR usw.
  • Links - Klicken Sie auf die verschiedenen Links, um den Filter genauer zu definieren.
    • Id - Klicken Sie auf die verschiedenen Links, um das gewünschte Element auszuwählen, nach dem gefiltert werden soll, beispielsweise Description, Name usw.
    • AND usw. - Klicken Sie auf die verschiedenen Links, um den logischen Operator bzw. Typ festzulegen, beispielsweise OR usw.
    • like - Klicken Sie auf die verschiedenen Links, um den Operator festzulegen, beispielsweise equals, is blank, is greater than usw.
    • <empty> - Klicken Sie auf die verschiedenen Links, um einen Bedingungswert hinzuzufügen. Geben Sie nach dem Anklicken des Links den gewünschten Wert in das Textfeld ein.
  • press the button to add a new condition - Klicken Sie hier, um eine weitere Bedingung hinzuzufügen.
Häufig verwendete Filter können gespeichert und wiederverwendet werden. Klicken Sie dazu im Dialog Filter Builder auf die Schaltfläche , um den aktuellen Filter in einer Filters-Datei (*.flt) zu speichern. Klicken Sie auf die Schaltfläche , um einen zuvor gespeicherten Filter erneut zu laden.

Darstellung der Daten

Je nach Art der zu definierenden Bauteile kann es eine beträchtliche Anzahl von Parametern geben. Zusammen mit den übrigen Datenspalten können diese zu einer unübersichtlichen und nur teilweise lesbaren Darstellung führen. Deshalb stehen für den Bereich der Bauteildefinitionen zwei Anzeigemodi zur Verfügung. Mit dem Bedienelement unten rechts im Bereich können Sie zwischen den Modi wechseln.

Das Bedienelement zeigt den Modus an, der beim Anklicken aktiviert wird, nicht den aktuell aktiven Modus.
  • Best Fit – In diesem Modus wird die Breite jeder Datenspalte so angepasst, dass alle darin enthaltenen Daten sichtbar sind. Maßgeblich ist dabei der längste Eintrag; zusätzlich wird etwas Abstand eingefügt. Da jede Spalte entsprechend ihren Daten dimensioniert wird, können die Spalten insgesamt über den aktuell sichtbaren Bereich hinausreichen. Eine horizontale Bildlaufleiste erleichtert in diesem Fall das Lesen.
  • Auto Width – In diesem Modus versucht die Software, alle Datenspalten im sichtbaren Bereich der Tabelle darzustellen, indem sie diese nach Bedarf verbreitert oder verschmälert. Dieser Modus eignet sich gut bei einer geringen Anzahl von Datenspalten. Bei einer größeren Anzahl kann jedoch die Lesbarkeit leiden.

Beispiel für die Verwendung der Darstellungsmodi Auto Width und Best Fit.
Beispiel für die Verwendung der Darstellungsmodi Auto Width und Best Fit.

Um die Darstellung der Daten weiter zu verbessern, können Sie Modell- und Parameterspalten gezielt ein- oder ausblenden. Verwenden Sie dazu jeweils die Option Show im Bereich Required Models/Parameters des Editors.
Sie können die Breite der Datenspalten auch manuell anpassen, um die Darstellung Ihrer Daten zu optimieren. Klicken Sie dazu auf den rechten Rand einer Spaltenüberschrift und ziehen Sie ihn auf die gewünschte Breite.

Bauteildefinitionen – Bearbeitungstechniken

Je nach den Bauteilen, die Sie erstellen, kann der Bauteileditor eine beträchtliche Anzahl von Bauteildefinitionen enthalten. In manchen Fällen unterscheiden sich diese Definitionen nur geringfügig, und viele benötigen ähnliche Modell- oder Parameterinformationen. Das Dokument unterstützt verschiedene Bearbeitungsfunktionen, mit denen Sie schnell Änderungen an einer oder mehreren Bauteildefinitionen vornehmen können.

  • Für Modelle und Parameter ist die Bearbeitung mehrerer Zellen möglich. Mit den üblichen Tastaturfunktionen von Ctrl+Click und Shift+Click können Sie mehrere Datenzellen innerhalb einer Spalte zur Bearbeitung auswählen. Um mehreren Bauteilen ein Modell zuzuweisen, wählen Sie den Zellbereich aus und klicken Sie anschließend auf das Dropdown-Menü, um das Popup-Fenster zur Modellverknüpfung anzuzeigen. Doppelklicken Sie im Popup-Fenster auf das gewünschte Modell. Dieses wird dann allen ausgewählten Modellzellen zugewiesen.

    Wählen Sie bei Parametern die gewünschten Zellen innerhalb derselben Spalte aus. Geben Sie anschließend den gewünschten Wert in die fokussierte Zelle ein und klicken Sie entweder außerhalb der Zelle oder drücken Sie Enter. Alle ausgewählten Zellen erhalten denselben Wert.

    Diese Funktion kann auch für FolderPath verwendet werden. Wählen Sie die Einträge in der Spalte FolderPath für die betreffenden Bauteildefinitionen aus, klicken Sie für den fokussierten Eintrag auf die Schaltfläche und wählen Sie im Dialog Choose Folder den gewünschten Zielordner aus. Bei allen ausgewählten Definitionen wird FolderPath so geändert, dass auf diesen Ordner verwiesen wird.
  • Mit Ctrl+X, Ctrl+C bzw. Ctrl+V können Sie Daten zwischen ausgewählten Datenzellen ausschneiden, kopieren und einfügen. Alternativ können Sie die entsprechenden Befehle im Kontextmenü oder im Hauptmenü Edit verwenden.

    Wenn die Zielzelle mit den Daten in der Zwischenablage nicht kompatibel ist, werden die Daten nicht eingefügt, beispielsweise beim Einfügen von Parameterdaten in ein Feld für eine Modellverknüpfung.

  • Sie können den Inhalt ausgewählter Datenzellen mit der Taste Delete löschen. Alternativ können Sie den Befehl Clear Contents im Kontextmenü oder den Befehl Edit » Clear Contents in den Hauptmenüs verwenden.

    Wenn das Bauteilbibliotheksdokument auf eine Bauteilvorlage verweist, beachten Sie Folgendes:

    • Wenn ein Parameter in der Vorlage als Read Only gekennzeichnet ist, können Sie den Inhalt der zugehörigen Zelle für diesen Parameter nicht löschen.
    • Wenn ein Parameter in der Vorlage als Required gekennzeichnet ist, wird beim Löschen des Inhalts der zugehörigen Zelle die Zelle mit einem roten Rahmen hervorgehoben, um Sie darauf hinzuweisen, dass ein Wert erforderlich ist.
  • Sie können ausgewählte Bauteildefinitionen mit Ctrl+Shift+C, Ctrl+Shift+X bzw. Ctrl+Shift+V kopieren, ausschneiden und einfügen (oder mit den entsprechenden Befehlen im Kontextmenü oder im Hauptmenü Edit).

    • Um eine einzelne Bauteildefinition schnell zu duplizieren, verwenden Sie den Befehl zum Erstellen einer Kopie des Bauteils.

    • Bauteildefinitionen aus der Zwischenablage können auf zwei Arten in den Haupttabellenbereich des Bauteileditors eingefügt werden:

      • Am Ende der aktuellen Definitionsliste – stellen Sie sicher, dass keine Definitionen ausgewählt sind, und führen Sie dann den Befehl aus.
      • Durch Überschreiben einer vorhandenen Definition – klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu überschreibende Definition und führen Sie den Befehl aus. Ein Dialogfeld fordert Sie zur Bestätigung auf; klicken Sie auf Yes , um fortzufahren. Alle bereits definierten Zellendaten werden mit den Daten der eingefügten Definition überschrieben. Beachten Sie, dass das Überschreiben nur für die fokussierte Definition funktioniert. Wenn sich mehrere Definitionen in der Zwischenablage befinden, wird nur die erste über die fokussierte Definition eingefügt; die übrigen werden am Ende der Definitionsliste eingefügt.
  • Sie können ausgewählte Bauteildefinitionen vollständig entfernen, indem Sie das Steuerelement Remove Component unterhalb der Tabelle mit den Bauteildefinitionen, den Befehl Remove <ComponentName> (Remove n Components) im Kontextmenü oder im Hauptmenü Edit oder das Tastenkürzel Ctrl+Del verwenden.
  • Sie können den Inhalt der Tabelle aktualisieren, indem Sie den Befehl Refresh im Hauptmenü Edit oder View oder im Kontextmenü des Haupttabellenbereichs verwenden, das Tastenkürzel F5 drücken oder auf die Schaltfläche in der Symbolleiste Component Library Standard klicken.
  • Sie können ausgewählte Datenzellen in die Windows-Zwischenablage kopieren, um sie in einer externen Tabellenkalkulationsanwendung zu bearbeiten. Informationen zu Bauteildefinitionen aus einer externen Tabelle können auch wieder in den Bereich der Bauteildefinitionen eingefügt werden.
Sie können auch den oberen Bereich des Bauteileditors einklappen, indem Sie auf den kleinen Pfeil oben rechts im Editor klicken. Dadurch steht der gesamte Anzeigebereich für die Bearbeitung von Bauteildefinitionen zur Verfügung.

Eine gespeicherte Definition durchsuchen

Nach dem Speichern im Workspace können Sie ein Bauteil direkt im Workspace über das Components-Panel oder das Explorer-Panel suchen und anzeigen.

Bei einem bereits gespeicherten Bauteil, das gerade bearbeitet wird, können Sie vom Bauteileditor direkt zu dessen Component Item im Workspace wechseln. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Eintrag im Definitionsbereich und wählen Sie den Befehl Operations » Show in Explorer, oder wählen Sie den Befehl Edit » Operations » Show In Explorer in den Hauptmenüs.

Wechseln Sie direkt vom Bauteileditor zu einem bereits gespeicherten Bauteil im Panel Explorer, wenn Sie diese Bauteilrevision zur Bearbeitung geöffnet haben.
Wechseln Sie direkt vom Bauteileditor zu einem bereits gespeicherten Bauteil im Panel Explorer, wenn Sie diese Bauteilrevision zur Bearbeitung geöffnet haben.

Ein vorhandenes Component Item als Ziel festlegen

In der Regel lassen Sie die Bauteile im Ziel-Workspace im Rahmen des Speichervorgangs erstellen. Sie fügen Ihre Bauteildefinitionen hinzu, weisen Item-IDs zu und schon kann es losgehen – die Inhalte werden sozusagen „on the fly“ erstellt. Möglicherweise haben Sie jedoch Bauteile direkt im Workspace erstellt (oder möchten dies tun) und möchten anschließend Verknüpfungen zu diesen vorhandenen Bauteilen herstellen. Alternativ möchten Sie vielleicht das Ziel-Component-Item ändern, das einer vorhandenen, freigegebenen Bauteildefinition zugeordnet ist.

Das Kontextuntermenü Operations einer Bauteildefinition (und das Untermenü Edit » Operations der Hauptmenüs) enthält einige Befehle, mit denen eine Definition mit einem manuell erstellten Bauteil verknüpft werden kann:

  • Change Link To Target Item – mit diesem Befehl öffnen Sie das Dialogfeld Choose Target Item, in dem Sie nach dem gewünschten Bauteil im Workspace suchen und es auswählen können.

    Wenn die ausgewählte Bauteildefinition bereits mit einem Bauteil verknüpft ist, wird dieses Bauteil im Dialogfeld bereits ausgewählt angezeigt. Wenn die Definition noch nicht verknüpft ist, zeigt das Dialogfeld den für die Definition festgelegten Zielordner an.

    Sobald die Bauteildefinition mit einem vorhandenen Bauteil im Ziel-Workspace verknüpft ist, wird Item ID  für diese Definition ausgegraut und kann nicht mehr bearbeitet werden.

    Beachten Sie, dass der Befehl im jeweiligen Menü nur verfügbar ist, wenn eine Bauteildefinition ausgewählt ist. Wenn mehrere Bauteildefinitionen ausgewählt sind, wirkt der Befehl auf die fokussierte Definition. Diese ist durch einen gepunkteten Rahmen um ihre ausgewählte Zelle gekennzeichnet.
  • Clear Link To Target Item (Clear Links To Target Items) – mit diesem Befehl entfernen Sie die Verknüpfung zu vorhandenen Bauteilen im Workspace. Die freigabebezogenen Felder der Bauteildefinition werden zurückgesetzt, sodass ein neues Item erstellt werden kann.

    Das Entfernen der Verknüpfungen kann erforderlich sein, wenn Sie erneut eine Freigabe für eine neue Gruppe von Bauteilen durchführen müssen. Wenn Sie beispielsweise bereits eine Freigabe durchgeführt, die Bauteile danach jedoch aus dem Workspace gelöscht haben, enthält die Quellbibliothek weiterhin definierte Verknüpfungen. Diese sind allerdings ungültig, da die Workspace-Bauteile nicht mehr gefunden werden können.

    Wenn Sie eine Bauteildefinition bereits gespeichert haben, führt dieses Verfahren dazu, dass die Definition und das zuvor verknüpfte Bauteil ihre gegenseitige Zuordnung verlieren.

    Sobald die Verknüpfung zu einem vorhandenen Bauteil im Ziel-Workspace entfernt wurde, kann Item ID  für die Bauteildefinition wieder bearbeitet werden. Der Eintrag im Feld Action  im Bereich Release  der Tabelle ändert sich zu Create Item und zeigt damit an, dass die Bauteildefinition derzeit nicht mit einem Bauteil im Ziel-Workspace verknüpft ist.

Eine Bauteilregelprüfung durchführen

Bevor Sie ein im Bauteileditor definiertes oder bearbeitetes Bauteil einer Workspace-Bibliothek im verbundenen Workspace speichern und zur Verwendung in Designs bereitstellen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass es die Anforderungen gemäß den konfigurierten Einstellungen erfüllt. Der Bauteileditor führt eine Validierung – eine Component Rule Check – durch, wenn Sie versuchen, ein Bauteil im Workspace zu speichern, oder wenn Sie diese Funktion manuell ausführen.

Weitere Informationen zur Bauteilvalidierung finden Sie auf der Seite Ein Bauteil validieren.

Hinweise zu verknüpften Simulationsmodellen

Related page: Ein Simulationsmodell erstellen

Wie bei Symbol- und Footprint-Modellen kann ein Bauteil auch auf eine Revision eines Simulationsmodells verweisen. Eine Modellverknüpfung dieses Typs wird genauso hinzugefügt wie bei einem Symbol oder Footprint. Informationen dazu finden Sie daher in den vorherigen Abschnitten. Hier behandeln wir die Einbindung von Simulationsparametern auf Bauteilebene sowie die Konfiguration der Pin-Zuordnung.

Simulationsparameter auf Bauteilebene hinzufügen

Wenn Sie ein Simulationsmodell für ein Bauteil in einem Design verwenden, können modellspezifische Parameter auf zwei unterschiedlichen Ebenen festgelegt werden:

  • Model-Level Parameter – als Teil der Simulationsmodelldefinition selbst (in der SimModel-Datei) angegeben und zusammen mit dieser Definition in einer Revision des verknüpften Simulationsmodells gespeichert.
  • Component-Level Parameter – als Teil der Bauteildefinition (hier im Component Editor) angegeben und zusammen mit dieser Definition in einer Revision des verknüpften Bauteils gespeichert.
Parameter auf Bauteilebene werden für Parameter verwendet, die von mehreren Modellen gemeinsam genutzt werden oder die der Entwickler im Schaltplan sichtbar bzw. bearbeitbar machen möchte (z. B. Wert, Frequenz usw.).

Parameter werden auf Bauteilebene im Bereich Required Models/Parameters des Component Editors hinzugefügt. Dabei ist zu beachten, dass die Parameternamen mit den auf Modellebene definierten Parameternamen übereinstimmen müssen. Um die Parameter auf Modellebene anzuzeigen und damit zu sehen, welche Parameter auf Bauteilebene hinzugefügt werden können (und wie sie heißen!), wählen Sie die SIM-Modellverknüpfung aus und klicken Sie auf das Steuerelement View Parameters am unteren Rand des Vorschaufensters.

Zeigen Sie die Parameter auf Modellebene eines Simulationsmodell-Items an, um zu sehen, welche Parameter auf Bauteilebene hinzugefügt werden können – und wie sie heißen!
Zeigen Sie die Parameter auf Modellebene eines Simulationsmodell-Items an, um zu sehen, welche Parameter auf Bauteilebene hinzugefügt werden können – und wie sie heißen!

Nachdem Sie die verfügbaren Parameter auf Modellebene ermittelt haben, können Sie diese nun auf Bauteilebene hinzufügen, sodass sie für jede Bauteildefinition verfügbar sind. Klicken Sie dazu auf das Steuerelement Add am unteren Rand des Bereichs Required Models/Parameters und wählen Sie im Menü Parameter aus. Der Liste wird ein neuer Parametereintrag hinzugefügt. Ändern Sie den Namen nach Bedarf – achten Sie dabei darauf, dass er exakt mit dem Namen des entsprechenden Parameters auf Modellebene übereinstimmt.

Fügen Sie simulationsbezogene Parameter auf Bauteilebene hinzu. Beachten Sie, dass ein Parameter bereits verfügbar ist – Area Factor –, da er durch die Bauteilvorlage bereitgestellt wird, auf die dieses Beispielbauteil verweist.
Fügen Sie simulationsbezogene Parameter auf Bauteilebene hinzu. Beachten Sie, dass ein Parameter bereits verfügbar ist – Area Factor –, da er durch die Bauteilvorlage bereitgestellt wird, auf die dieses Beispielbauteil verweist.

Wenn eine Instanz des gespeicherten Bauteils in einem Design platziert wird, kann ein Simulationsparameter auf Bauteilebene einen anderen Wert haben als derselbe Parameter auf Modellebene. Bei der Erzeugung der Netzliste hat der Parameter auf Bauteilebene Vorrang.
Bei einigen der integrierten SPICE3f5-Modelle überschreibt die Eingabe eines Parameterwerts auf Bauteilebene einen zugehörigen Parameter, der in einer verknüpften Modelldatei (*.mdl) definiert ist. Bei einem Halbleiterkondensator beispielsweise überschreibt die Angabe eines Werts für den Parameter Width auf Bauteilebene jeden Wert, der für den Parameter DEFW in der zugehörigen Modelldatei angegeben ist. Wenn ein Parameter für ein Teilschaltungsmodell auf Bauteilebene angegeben wird, überschreibt dieser Wert den dafür in der verknüpften Teilschaltungsdatei (*.ckt) definierten Wert.

Pin-Zuordnung

Nachdem Sie die Verknüpfung zum gewünschten SIM-Modell ausgewählt haben, müssen Sie sicherstellen, dass die Pins des Bauteils in der Schaltplandarstellung den Pins des Simulationsmodells korrekt zugeordnet sind. Dies erfolgt im Dialog Pin Mapping. Sie öffnen ihn, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den SIM-Modelleintrag der Bauteildefinition klicken und im Kontextmenü Operations » Edit Pin Mapping auswählen oder indem Sie die Zelle für das SIM-Modell auswählen und in den Hauptmenüs den Befehl Edit » Operations » Edit Pin Mapping wählen. Ändern Sie für jeden Schaltplan-Pin den zugehörigen Eintrag Model Pin mithilfe der verfügbaren Dropdown-Liste entsprechend. Wenn das Bauteil aus mehreren Teilen besteht, prüfen Sie die Zuordnung für jeden Teil.

Sicherstellen der korrekten Zuordnung von Schaltplan-Pins zu Modell-Pins.
Sicherstellen der korrekten Zuordnung von Schaltplan-Pins zu Modell-Pins.

Bei einem mehrteiligen Bauteil wird auch über den Dialog Pin Mapping festgelegt, ob ein Teil von der Simulation ausgeschlossen werden kann.
Bei den integrierten SPICE3f5-Modellen und den unterstützten PSpice-Modellen finden Sie die Funktion der einzelnen Modell-Pins im Abschnitt zur allgemeinen Form des jeweiligen Modells im SPICE-3f5-Benutzerhandbuch. Bei Teilschaltungsmodellen fügt der Hersteller üblicherweise Kommentare für jeden Pin des Modells ein, die dessen Funktion beschreiben. Sind keine Kommentare vorhanden, entspricht die Pinbelegung des Modells in der Regel der des physischen Bauteils. Ziehen Sie in diesem Fall das Datenblatt des Bauteils heran.
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